SVWW-Trainer Markus Kauczinski

Auf das Aus im Hessenpokal folgt die Niederlage bei der Liga-Premiere. Bei den ersten beiden Spielen unter dem neuen Trainer hat der SVWW viel Pech - aber nicht nur das.

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Mehmet Kurt vom SV Wehen Wiesbaden
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Zumindest auf dem Papier ist das Debüt des neuen SVWW-Trainers Markus Kauczinski mächtig schiefgegangen: Erst das Aus im Hessenpokal bei Fünftligist Türk Gücü Friedberg in der Länderspielpause, dann das knappe 0:1 in der Drittliga-Partie beim 1. FC Kaiserslautern. Der Coach sieht bei seiner Mannschaft dennoch gute Ansätze.

"Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt. Über die rechte Seite sind wir immer wieder gefährlich geworden und haben anfangs wenig zugelassen", so Kauczinski in der Pressekonferenz nach der Partie. Der neue Mann an der Seitenline sah "ein ausgeglichenes Spiel, jede Mannschaft war immer mal wieder am Drücker".

Defensive steht wieder sicher

Und tatsächlich: Die unter Kauczinskis Vorgänger Rüdiger Rehm zuletzt immer wieder wackelige Defensive stand vor allem in der ersten Halbzeit auf dem Betzenberg sicher und ließ so gut wie nichts zu. Die Performance des SVWW erinnerte phasenweise an den Saisonstart, als man bei Partien wie dem 0:0 in Freiburg hinten alles unter Kontrolle hatte, vorne aber viel zu harmlos war.

Dazu gesellte sich auch noch eine gehörige Portion Pech: Während in Friedberg die schwache Chancenverwertung gepaart mit einem individuellen Fehler die Gründe für die Niederlage waren, ging der spielentscheidenden Szene in Kaiserslautern eine Fehlentscheidung voraus. Denn Dennis Kempe foulte Lauterns Felix Götze in der 67. Minute knapp vor dem Strafraum - Elfmeter gab es trotzdem.

Kauczinski gegen Verl mit Heim-Debüt

"Für mich war es vor dem Sechzehner. Aber es ist schwierig für den Schiedsrichter ohne VAR", analysierte Kauczinski, der mit der Reaktion seiner Mannschaft auf den Rückstand nicht zufrieden sein konnte. Denn eine große Chance für den SVWW sprang nicht mehr heraus. "Das waren alles so halbe Momente, mal verspringt der Ball, mal klappt der Schuss nicht richtig. Die Brutalität und die Effektivität vor dem Tor haben wir nicht gezeigt."

Die sollten die Wiesbadener schleunigst wiederfinden. Denn nach der überraschenden Trennung von Rehm Ende Oktober ist das Ziel, um den Aufstieg mitzuspielen, klar formuliert. Als ersten Schritt könnte Kauczinski mit dem Team am kommenden Samstag (14 Uhr) gegen Verl die traurige Heimbilanz mit nur einem Sieg aus sieben Spielen aufpolieren.

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