Der SV Wehen Wiesbaden jubelt im Spiel gegen Zwickau.

Der SV Wehen Wiesbaden geht voller Vorfreude in das vorweihnachtliche Pokalspiel am Mittwoch gegen Zweitligist Jahn Regensburg. Wie eine Überraschung gelingen kann, haben die Hessen bereits bewiesen.

Drittligist SV Wehen Wiesbaden will sich einen Tag vor Heiligabend mit einem Sieg im DFB-Pokal gegen Jahn Regensburg selbst beschenken. "Wir wollen versuchen, in die nächste Runde einzuziehen. Ein anderes Ziel haben wir nicht", sagte SVWW-Coach Rüdiger Rehm vor der am Mittwochabend (20.45 Uhr) stattfindenden Zweitrunden-Partie gegen den bayerischen Zweitligisten.

Dafür müsse sein Team eine Top-Leistung abrufen. "Wir wollen schauen, dass wir diesem Gegner richtig Paroli bieten, sie richtig bearbeiten, aktiv verteidigen, aber auch aktiv angreifen und unsere Chancen suchen", sagte Rehm. Wie das gelingen kann, bewiesen die Hessen bereits in der 1. Runde, als mit Heidenheim (1:0) ebenfalls ein Zweitligist in die Knie gezwungen wurde. Regensburg zitterte sich dagegen im Elfmeterschießen gegen Drittligist Kaiserslautern eine Runde weiter.

Langzeitverletzte und Rückkehrer

Der ungewöhnliche Termin kurz vor Weihnachten stört dabei niemanden im Team. „Wir haben eine totale Vorfreude auf so ein Spiel", so Rehm. "Wir sind noch im Pokal dabei, dürfen noch mal ran. Wir dürfen arbeiten, das sollte man sich in der derzeitigen Situation auch mal vor Augen führen", sagte der Coach.

Verzichten muss er weiterhin auf die Langzeitverletzten Stefan Aigner, Tim Walbrecht, Johannes Wurtz, Sebastian Mrowka und Benedikt Röcker. Paterson Chato und Florian Carstens hingegen stehen nach auskurierten Muskelfaserrissen vor einem Comeback. "Voraussichtlich sind sie gegen Regensburg schon dabei", meinte Rehm.