Rüdiger Rehm an der Seitenlinie

Der SV Wehen Wiesbaden steht am Dienstag vor einem wichtigen Spiel im Kampf um den Zweitliga-Klassenerhalt. Gelingt gegen Sandhausen ein Sieg, könnten die Hessen in der Tabelle nach oben klettern.

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Rüdiger Rehm
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"Das ist eine unheimlich wichtige Partie. Wir sind auf der Zielgeraden der Saison. Jetzt geht es ans Eingemachte", sagte SVWW-Coach Rüdiger Rehm vor dem Kellerduell, das am Dienstagabend um 18.30 Uhr angepfiffen wird.

Ein Erfolg würde sein Team in eine bessere Position im Kampf um den Klassenerhalt bringen und den Konkurrenten im Tabellenhinterfeld Druck machen. Von daher erwartet er von seinen Spielern eine Reaktion auf die jüngste Niederlage in Heidenheim und bedingungslosen Einsatz.

"Wird ein absolutes Kampfspiel"

"Wir müssen versuchen, anders als in Heidenheim, einhundert Prozent abzurufen und an die absolute Leistungsgrenze zu kommen", forderte Rehm. "Wir müssen gegen einen Gegner, der über Athletik, Dynamik und Kampf kommt, perfekt dagegenhalten. Es wird ein absolutes Kampfspiel."

Die knappe Niederlage in Heidenheim habe ihn geärgert, denn es sei mehr drin gewesen, gibt er zu. "Das ist auch ein gutes Zeichen. Wir müssen weiter Spiele auf Augenhöhe gestalten und sie auf unsere Seite kippen lassen", sagte Rehm. Gegen Sandhausen verlangt er in der Offensive höhere Präzision, bessere Laufwege und mehr Zielstrebigkeit.

Aigner fehlt, Fragezeichen hinter Mrowca

Personell steht ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Sebastian Mrowca. Der Defensivspieler laboriert an einer Knöchelprellung. Für den gelbgesperrten Stefan Aigner hat Rehm einige Optionen. Noch hat er sich nicht festgelegt.

"Natürlich ist es ärgerlich, dass Stefan fehlt. Aber ich gehe davon aus, dass wir es gut auffangen können. Wer reinkommt, muss funktionieren", betonte der Coach.

So könnte der SV Wehen Wiesbaden spielen:

Mögliche SVWW-Aufstellung