Imago SVWW Rehm

Nach dem Sieg in Stuttgart will der SV Wehen Wiesbaden den nächsten Schritt aus dem Tabellenkeller machen. Das Team von Trainer Rüdiger Rehm hat dabei ausgerechnet sein Vorbild ins Visier genommen.

Audiobeitrag

Audio

Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Die M-Frage bei Darmstadt 98 und dem SVWW

Rüdiger Rehm beim Spiel des SV Wehen Wiesbaden gegen Hannover
Ende des Audiobeitrags

Mit dem 1. FC Heidenheim kommt so etwas wie ein Vorbild für den SV Wehen Wiesbaden als nächster Gegner. "Heidenheim ist ein Verein, an dem man sich orientieren kann, der sich in der 2. Bundesliga in den vergangenen Jahren etabliert hat und eine sehr, sehr gute Arbeit macht", erklärte Trainer Rüdiger Rehm vor der Partie des Schlusslichts gegen den Tabellensiebten am Samstag (13 Uhr).

Während sich der Club des langjährigen Trainers Frank Schmidt und Kapitäns Marc Schnatterer immer wieder sogar als Aufstiegskandidat gehandelt wird, kämpft der SVWW weiter darum, richtig anzukommen in der Spielklasse. Der 2:1-Coup zuletzt beim VfB Stuttgart hat dem Aufsteiger aber mächtig Rückenwind gegeben. "Uns erwartet eine schwere Aufgabe, aber wir haben den Glauben wiederhergestellt", sagte Rehm. "Wir müssen versuchen, dem Gegner weiter weh zu tun und hinten alles zu verteidigen, was geht."

Titsch-Rivero freut sich auf Wiedersehen

Vorne baut der 40 Jahre alte Chefcoach vor allem auf Manuel Schäffler, der mit acht Treffern die Torjägerliste der Liga anführt. Ein besonderes Wiedersehen gibt es für Marcel Titsch-Rivero: Wehens Mittelfeldakteur spielte von 2012 bis 2018 in Heidenheim. "Ich freue mich sehr auf das Wiedersehen mit den Jungs. Aber in den 90 Minuten wird es keine Freunde geben", kündigte der 29-Jährige an.