Die Spieler des SVWW lassen die Köpfe hängen nach der Niederlage in Unterhaching.

Der SV Wehen Wiesbaden tritt nach der Niederlage in Unterhaching tabellarisch auf der Stelle. Der Frust ist groß bei Trainer Rüdiger Rehm.

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Ein Blitztor nach nicht einmal 120 Sekunden, am Ende aber eine verdiente Niederlage für den SV Wehen Wiesbaden. Der Zweitliga-Absteiger verlor am Samstag bei der SpVgg Unterhaching mit 1:2 (1:1). Derzeit ist der SVWW einfach nicht konstant genug, um in der 3. Fußball-Liga ganz oben mitzumischen.

Rehm sieht gierigeres Unterhaching

"Haching war einfach gieriger, dieses Spiel zu drehen. Wir haben langsamer gedacht als der Gegner, waren immer einen Schritt zu spät", kritisierte Trainer Rüdiger Rehm nach der vierten Saisonniederlage seine Mannschaft.

Nach dem 1:0 am Dienstag beim SV Meppen setzte es wieder einmal einen Rückschlag. Somit bauten die Wiesbadener auch die Hachinger auf, die zuvor eine Serie von sechs Spielen ohne Sieg verzeichneten.

Frühe Führung reicht SVWW nicht

Dabei hatte Maurice Malone die Gäste nach einem schlampigen Abschlag von Torhüter Nico Mantl früh in Führung gebracht (2. Minute). "Danach haben wir die Kontrolle über die Partie leider nicht bekommen", sagte Rehm.

Der frühere SVWW-Spieler Dominik Stroh-Engel zeigte in der 20. Minute seine ganze Routine und traf aus kurzer Distanz zum Ausgleich. In der 54. Minute traf Luca Marseiler perfekt unter die Latte zum 2:1 für die Unterhachinger, die durch Anspach einen weiteren Pfostenschuss hatten (66.).

Mockenhaupt: "Haching war viel galliger"

"Haching hat uns heute aufgezeigt, wie man so ein Spiel gewinnt. Sie waren viel galliger und wollten unbedingt das Spiel gewinnen. Wir haben uns nicht dagegen gewehrt", sagte Wehens Abwehrspieler Sascha Mockenhaupt und ergänzte: "Dazu kommen ein, zwei taktische Dinge, vor allem in der ersten Halbzeit, die nicht gut von uns waren." Damit belegt der SVWW mit 19 Punkten nur den siebten Rang, mit einem Sieg wäre der Sprung auf Platz drei möglich gewesen.