Titsch Rivero und Aigner mit Kopfverletzungen

Zwei Spieler verloren, aber einen Punkt gewonnen: Der SV Wehen Wiesbaden bleibt zum dritten Mal in Folge ungeschlagen und schöpft weitere Hoffnung im Abstiegskampf. Die Rote Laterne bleibt dem SVWW aber weiter erhalten.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found SVWW mit Remis gegen Heidenheim

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Der SV Wehen Wiesbaden hat am Samstag den nächsten Punkt im Tabellenkeller der 2. Bundesliga gesammelt. Die Mannschaft von Trainer Rüdiger Rehm erkämpfte sich gegen den 1. FC Heidenheim ein 0:0 und blieb damit zum dritten Mal in Folge ungeschlagen. Echte Höhepunkte und Tore gab es keine, überschattet wurde die Begegnung von den Kopfverletzungen von Stefan Aigner und Marcel Titsch Rivero. Der SVWW bleibt Letzter, das rettende Ufer ist aber nur noch einen Zähler entfernt.

Aigner und Titsch Rivero kommen ins Krankenhaus

Die erste Hälfte stand fast komplett im Zeichen des ebenso blutigen wie unschön anzusehenden Zusammenpralls zwischen Aigner und Titsch Rivero. Die beiden Wiesbadener prallten Mitte des ersten Durchgangs ohne gegnerische Einwirkung mit den Köpfen zusammen und wurden nach mehrminütiger Verhandlungspause abtransportiert. Der Ex-Frankfurter Aigner zog sich ersten Informationen zufolge einen Nasenbeinbruch zu, Titsch Rivero kam mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ins Krankenhaus.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Lindner: "Es wäre mehr möglich gewesen"

Heinz Lindner in seinem ersten Spiel für den SV Wehen Wiesbaden
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An Fußball war folglich erst einmal nicht mehr zu denken, für die beiden Verletzten kamen Nicklas Shipnoski (27.) und Paterson Chato ins Spiel (32.).

Die sportliche Zusammenfassung der ersten 45 Minuten ist schnell geschrieben: Von den geschockt wirkenden Gastgebern kam gar nichts. Von den Gästen bis auf eine Chance von Robert Leipertz, der einen Ausrutscher von SVWW-Keeper Heinz Lindner nicht ausnutzen konnte (14.), aber auch nicht viel mehr.

Beide Teams zufrieden

Minimal besser, und die Betonung liegt auf minimal, wurde es nach dem Seitenwechsel. Die Wiesbadener begannen, am Spiel teilzunehmen und erspielten sich sogar vereinzelte Chancen. Die mit Abstand beste vergab Maximilian Dittgen, der aus aussichtsreicher Position aber an FCH-Keeper Kevin Müller scheiterte. Wenig später sorgte Manuel Schäffler für etwas erhöhten Puls bei den rund 5.000 Anhängern. Der SVWW-Torjäger bekam den Ball aber nicht richtig unter Kontrolle und vertändelte die Chance (66.).

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Schäffler: "Wir können mit dem 0:0 zufrieden sein"

Imago Schäffler
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Und sonst so? Nicht mehr viel. Dittgen, Schäffler und Kuhn tauchten noch einmal wirkungslos im Strafraum der Gäste von der Ostalb auf, der Rest war allgemeines Warten auf den Schlusspfiff. Am Ende schienen beide Teams mit der Punkteteilung zufrieden zu sein.

Weitere Informationen

SV Wehen Wiesbaden - 1.FC Heidenheim 0:0

Wiesbaden: Lindner - Mockenhaupt, Dams, Medic - Kuhn, Niemeyer - Mrowca, Titsch Rivero (32. Chato) - Aigner (27. Shipnoski / 82. Schwede), Dittgen - Schäffler             
Heidenheim: Müller - Busch, Mainka, Hüsing, Theuerkauf (69. Förenbach) - Dorsch  - Schnatterer (69. Biankadi),  Griesbeck, Kerschbaumer -  Kleindienst, Leipertz (78. Otto)                    

Tore: -                                   
Gelbe Karten: Chato, Shipnoski - Theuerkauf, Dorsch, Schnatterer, Kleindienst                                        
                                      
Schiedsrichter: Sather (Grimma)       
Zuschauer: 5.023   

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