Sabine Heusdens Bad Wildungen Vipers

Zwar nicht four, aber wenigstens one more year: Sabine Heusdens hängt bei den Bad Wildungen Vipers doch noch eine Saison dran. Obwohl sie eigentlich im Sommer ihre Karriere beendet hatte. Grund ist eine Verletzung im Kader der Handballerinnen.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Handballerin Sabine Heusdens über ihr Comeback

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Eigentlich sollte im Sommer Schluss sein. Nun hat es sich Sabine Heusdens anders überlegt - und hängt doch noch einmal eine Saison bei den Bundesliga-Handballerinnen der Bad Wildungen Vipers hinten dran. Der Grund für den Rücktritt vom Rücktritt: ein Engpass bei ihrer alten, neuen Mannschaft.

Nachdem sich Vanessa Magg eine Knieverletzung zugezogen hatte, waren die Vipers-Verantwortlichen auf der Rückraumposition zum Handeln gezwungen. Ihre - überraschende - Lösung: Heusdens. "Mit Sabi zu sprechen, war für mich die logischste Wahl, da der Kontakt zwischen uns ja immer noch bestand", erklärt Trainerin Tessa Bremmer.

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Heusdens von den Vipers
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Mehr als nur ein Back-up

Die Rückkehrerin, die ihr Karriereende auf dem Parkplatz erlebte, soll aber mehr als nur ein Back-up sein. "In diesem Jahr wird sie noch eine andere Rolle einnehmen und die jungen Spielerinnen unterstützen und weiter voranbringen", so Bremmer weiter.

Eine Aufgabe, die Heusdens gerne annimmt: "Ich hoffe, den Mädels mit meiner Erfahrung ein bisschen helfen zu können." Lange überlegen musste sie nicht. Wenige Tage nach der Anfrage war bereits "alles in trockenen Tüchern", so Heudens, die bekennt: "Ich freue mich richtig."