Der Deutsche Handballbund (DHB) empfiehlt im Falle eines Saisonabbruchs Amateuren und Profis eine einheitliche Wertung der Abschlusstabellen auf Basis der Quotientenregelung.

In diesem Fall würden die gesammelten Punkte der Teams durch die Anzahl der absolvierten Spiele zum Stichtag 12. März 2020 geteilt. Das Ergebnis würde anschließend mit 100 multipliziert und auf eine Stelle nach dem Komma gerundet werden, wie es in einer DHB-Mitteilung am Freitag heißt. Dieses Szenario gilt auch für den Fall eines Abbruchs der Spielzeit in der Bundesliga (HBL) als wahrscheinlich, in diesem Fall wäre dann der Tabellenführer THW Kiel deutscher Meister.

Über eine Wertung der Saison bei Abbruch müsste in 1. und 2. Liga aber das HBL-Präsidium entscheiden. Über den Abbruch selbst dagegen stimmen die 36 Clubs ab. Bei Saisonabbrüchen soll es keine Absteiger, sondern nur Aufsteiger geben.