Pokalsieger THW Kiel
Der THW Kiel misst sich mit Eintracht Baunatal. Bild © Imago Images

Die 1. Runde im DHB-Pokal bietet aus hessischer Sicht gleich mehrere Leckerbissen. Das meiste Losglück hatte Baunatal, das auf den Titelverteidiger trifft. Hanau und Hüttenberg sind im Derbyfieber, besonders knifflig wird’s für Wetzlar.

Handball-Drittligist GSV Eintracht Baunatal hat am Dienstag das große Los gezogen und darf sich in der ersten Runde des DHB-Pokals mit Titelverteidiger und Rekordmeister THW Kiel messen. Das ergab die Auslosung in Düsseldorf, die von den beiden Nationalteam-Fechtern Peter Joppich und Anna Limbach vorgenommen wurde. 

Ob die Nordhessen in eigener Halle zum Pokalsieger-Besieger werden können, steht derweil noch nicht fest. Der Auftakt der Pokalsaison wird mit 16 Viererturnieren bestritten, die klassentiefsten Teams dürfen sich um die Austragung bewerben. Das zweite Halbfinale bestreiten der TV Emsdetten (2. Liga)​ und der Dessau-Roßlauer HV 06 (3. Liga).

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Handbälle liegen in einem Tornetz

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Derby und Wiedersehen in Hanau

Zu einem Hessenderby kommt es in der am 17. und 18. August gespielten Runde in Hanau. Dort trifft die drittklassige HSG auf Zweitligist TV Hüttenberg.

Pikant: Daniel Wernig, der mit dem TVH schon in der Bundesliga spielte, wechselte nach der abgelaufenen Saison zur HSG und trifft somit im ersten Pflichtspiel für einen neuen Club direkt auf seinen Ex-Verein. "Das macht die Sache natürlich gleich etwas spezieller", freute sich Hanaus Sportlicher Leiter Reiner Kegelmann. Der Sieger der Partie trifft entweder auf den ThSV Eisenach oder den HC Erlangen.

Bundesliga-Duell für Wetzlar

Die schwierigste Aufgabe aller Hessen hat die HSG Wetzlar. Die Mittelhessen treffen auf Bundesliga-Neuling Balingen und im Falle eines Sieges auf Großwallstadt oder Longerich. "Spiele gegen Balingen sind aufgrund der gemeinsamen Erstliga-Historie immer etwas Besonderes und eine große Herausforderung. Sicherlich hätte es in der 1. Runde leichter kommen können", sagte HSG-Geschäftsführer Björn Seipp.

Der zweite hessische Bundeligist, die MT Melsungen, bekommt es zunächst mit Zweitligist Rimpar Wölfe zu tun. Im Erfolgsfall kommt es entweder zum Hessen-Duell mit Rodgau Nieder-Roden oder zum Aufeinandertreffen mit Bundesliga-Absteiger Bietigheim.