Spielszene MT Melsungen gegen Ludwigshafen

Trotz Brandbrief und Ultimatum bleibt die MT Melsungen im Krisenmodus: Beim Vorletzten Ludwigshafen drohte den Nordhessen sogar eine ganz große Blamage. Auch für die HSG Wetzlar hingen die Trauben in Flensburg zu hoch.

Die MT Melsungen kann weiter nicht gewinnen. Beim Vorletzten aus Ludwigshafen ergatterten die Nordhessen am Sonntag ein 25:25-Remis und vereitelten dabei nur durch ein Tor von Kai Häfner in der Schlusssekunde die ganz große Blamage. Nach dem wettbewerbsübergreifend vierten sieglosen Spiel in Serie versinken die ambitionierten Melsunger zusehends im Mittelmaß der Hanball-Bundesliga.

Auch ein Brandbrief der MT-Clubspitze, in dem der Mannschaft um Trainer Heiko Grimm unter der Woche ein Ultimatum gestellt wurde, trug keine Früchte - im Gegenteil: Abstiegskandidat Ludwigshafen war dem Sieg lange näher, verspielte in der Schlussphase aber eine Fünf-Tore-Führung. Beste Melsunger Werfer waren Lasse Mikkelsen und Julius Kühn (je 6 Treffer).

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Eulen Ludwigshafen - MT Melsungen 25:25 (14:14)

Tore für Ludwigshafen: Durak (8/3), Müller (6), Scholz (4), Neuhaus (2), Stüber (2), Valiullin (1), Bührer (1), Haider (1)

Tore für Melsungen: Kühn (6), Mikkelsen (6/4), Häfner (5), Maric (2), Schneider (2), Reichmann (1), Kunkel (1), Allendorf (1), Pavlovic (1)

Zuschauer:
2.350

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Wetzlar betreibt Ergebniskosmetik

Nichts zu holen gab es derweil erwartungsgemäß für die HSG Wetzlar am Sonntag im Gastspiel bei der SG Flensburg-Handewitt. Die Mittelhessen unterlagen in Spiel eins nach der für Sommer 2021 angekündigten Trennung von Trainer Kai Wandschneider dem Titelaspiranten mit 28:31. Eine Überraschung lag trotz des letztlich knappen Ergebnisses allerdings nicht in der Luft.

So dominierten die Hausherren die Partie vor 6.300 Zuschauern von Beginn an. Eine 16:9-Pausenführung baute Flensburg auf 25:16 aus, ehe es der Tabellenzweite in der Schlussviertelstunde deutlich ruhiger angehen ließ. Die Wetzlarer, die in Lenny Rubin (6 Tore) ihren besten Werfer hatten, konnten verkürzen - eng wurde es aber nicht mehr.

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SG Flensburg-Handewitt - HSG Wetzlar 31:28 (16:9)

Tore für Flensburg: Wanne (5/3), Steinhauser (5/1), Gottfridsson (5), Jurecki (5), Golla (4), Sogard (3), Zachariassen (1), Glandorf (1), Jeppsson (1), Jondal (1)

Tore für Wetzlar: Rubin (6), Weissgerber (5/1), Forsell Schefvert (4), Kristjansson (3), Frend Öfors (3), Feld (2), Cavor (2), Lindskog (1), Torbrügge (1), Björnsen (1)

Zuschauer: 6.300

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Sendung: hr-iNFO, 23.02.2020, 19.00 Uhr