Ob die Saison für die HSG Wetzlar und MT Melsungen weitergeht, ist noch offen.

Die Handball-Bundesliga hat sich mit ihren Clubs auf den spätmöglichsten Termin für eine Fortsetzung der Saison geeinigt. Bis zum 30. Juni muss die Spielzeit mit der MT Melsungen und der HSG Wetzlar zu einem Ende gekommen sein.

Die Handball-Bundesliga (HBL) hat in einer Videokonferenz am Freitagfestgelegt, dass die derzeit unterbrochene Spielzeit spätestens am 16. Mai fortgesetzt werden müsste. Dies bestätigte Liga-Boss Frank Bohmann dem SID.

Saison kann nicht über den 30. Juni hinaus fortgesetzt werden

Über den 30. Juni hinaus könne die Saison demnach "auf keinen Fall" fortgesetzt werden. Nach den nächsten Entscheidungen der Bundesregierung, die bislang ein Kontaktverbot bis zum 20. April beschlossen hatte, wird die HBL "kurzfristig" beschließen, wie es weitergeht, sagte Bohmann. Bislang hatte die Liga das mögliche Ende der Zwangspause auf den 23. April gelegt, nun wurde die Aussetzung erst einmal ohne konkretes Datum verlängert. Klar ist: Es wird sehr, sehr eng. 

Über die Möglichkeit eines Abbruchs oder Spiele ohne Zuschauer wurde ebenfalls diskutiert. In der kommenden Woche will das HBL-Präsidium ein Szenario vorstellen, wie die Saison gewertet werden könnte unter der Voraussetzung, dass sie abgebrochen werden müsste.

Fortsetzung des Spielbetriebs bleibt das Ziel

Eine Fortsetzung des Spielbetriebs bleibt aber weiter das Ziel. Derzeit ruht der Spielbetrieb bis Ende April. Diesbezüglich wollen Liga und Clubs, darunter auch die hessischen Vertreter MT Melsungen und die HSG Wetzlar, weiter die politischen Entscheidungen im Zuge der Corona-Krise abwarten.