Die Zweitliga-Handballer des TV Hüttenberg verzichten trotz der Ausnahmeregelung der hessischen Landesregierung für Profisportler weiter auf das Training.

"Wir möchten der Vorbildfunktion gerecht werden und in solch einer gesundheitlichen Lage keinerlei Risiken eingehen", sagte Geschäftsführer Fabian Friedrich. "Sollte der Ligabetrieb in absehbarer Zeit wieder aufgenommen werden, wird selbstverständlich auch wieder trainiert. Doch alles nur sofern das gesundheitliche Risiko bewertet werden kann." Die Hüttenberger wollen damit ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden. Der TVH ist Teil der Interessengemeinschaft Teamsport Hessen, in der sich Vereine wie etwa die Gießen 46ers organisiert haben - auch sie trainieren vorerst nicht.