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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Handball-Profis sollen auf Gehalt verzichten

Ein Handball liegt auf dem Hallenboden

Die Handball-Bundesliga will die aktuelle Saison trotz Corona zu Ende spielen. Das sei die einzige Überlebenschance für die Liga. Profis und Sponsoren sollen ebenfalls ihren Beitrag leisten.

Die Handball-Bundesliga (HBL) will die derzeit ausgesetzte Saison trotz der Verbreitung des Coronavirus nach Möglichkeit zu Ende spielen. Am entsprechenden Beschluss des Präsidiums werde festgehalten, teilte die HBL am Montag nach einer Telefonkonferenz der Verantwortlichen der 18 Clubs mit.

"Wir haben immer noch die Hoffnung, egal wann, dass wir die Saison zu Ende spielen", sagte Bob Hanning, Geschäftsführer der Füchse Berlin, der Deutschen Presse-Agentur.

Spieler und Sponsoren gefordert

Um die wirtschaftlichen Schäden abzumildern, haben einige Clubs bereits Kurzarbeitergeld beantragt. "Wir haben zudem beschlossen, dass wir nur eine Chance haben, zu überleben, wenn Spieler und Sponsoren ebenfalls ihren Beitrag dazu leisten", sagte Hanning. So wollen die Clubs ihre Profis etwa zu einem Gehaltsverzicht bewegen. "Ohne das ist es, glaube ich, kaum darstellbar."

Der Spielbetrieb in der HBL setzt derzeit bis mindestens Ende April aus. Am kommenden Mittwoch wollen sich die Geschäftsführer der Clubs erneut zusammenschalten, um über die Coronakrise zu beraten.

Final-Four soll im Juni gespielt werden

Das Final-Four um den DHB-Pokal, das am 04. und 05. April stattfinden sollte und an dem auch die MT Melsungen teilnimmt, wurde inzwischen auf den 27. und 28. Juni verlegt.

Sendung: hr-iNFO, 16.03.2020, 16.20 Uhr