Steffen Fäth am Ball

Wenige Tage vor Beginn der WM im eigenen Land sind die hessischen Handballer zuversichtlich, ein gutes Turnier zu spielen. Dabei wollen sie auch das Publikum mitnehmen.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Steffen Fäth über die Ziele der deutschen Handball-Nationalmannschaft

Steffen Fäth und Christian Prokop
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Sportlicher Erfolg, schön und gut. Aber für die hessischen Handball-Nationalspieler um Steffen Fäth und Finn Lemke darf es bei der am Donnerstag beginnenden Heim-WM durchaus ein bisschen mehr sein. "Unser Ziel ist es, ein gutes Turnier zu spielen und die Fans ein Stück weit mit unserer Spielart zu begeistern", sagte Rückraumspieler Steffen Fäth vor dem Auftaktspiel gegen Nordkorea. Spektakel bei der Heim-WM? Wenn es nach Fäth geht, dann gerne.

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Dass die Zeichen knapp ein Jahr nach der desolaten EM in Kroatien, als die Nationalmannschaft als Titelverteidiger bereits nach der Hauptrunde die Segel streichen musste, bei der Weltmeisterschaft im eigenen Land besser stehen, daran besteht für den gebürtigen Frankfurter in Diensten der Rhein-Neckar-Löwen kein Zweifel. "Wir haben eine sehr starke Mannschaft und wollen so weit wie möglich kommen", so Fäth. Auch wenn er pflichtbewusst nachschob, dass auf dem Weg in die K.o.-Runde starke Mannschaften warten. Das vorrangige Ziel sei es daher, zunächst "die Vorrunde bestmöglich zu überstehen", so Fäth.

Die schlechte EM als Erfolgsrezept?

Das frühe Aus bei der Europameisterschaft vor einem Jahr muss dabei nicht unbedingt ein Nachteil sein. Ganz im Gegenteil, glaubt Fäths Teamkollege Finn Lemke. "Ich glaube, dass wir in diesem Jahr enorm viel gelernt haben, wie man als Spieler mit gewissen Situationen umgeht", so der 26-Jährige von der MT Melsungen, der sich sicher scheint, dass die Mannschaft am schlechten Abschneiden 2018 gewachsen ist: "Ich bin immer Fan davon, wenn man gemeinsam Negativerlebnisse hatte und sich gemeinsam aus diesen herauskämpft", so der Rückraumspieler.

Nicht mit dabei sein wird Lemkes Melsunger Teamkollege Tobias Reichmann, der überraschend von Trainer Christian Prokop aus dem finalen WM-Kader gestrichen wurde. Damit wurde aus dem hessisch-deutschen WM-Quartett ein Trio, neben Fäth und Lemke wird noch der Birkenauer Jannik Kohlbacher von den Rhein-Neckar-Löwen mit anpacken, wenn es darum geht, aus der Heim-WM ein Wintermärchen zu machen. Im besten Falle mit Spektakel.