Ein Corona-Verdachtsfall bei der HSG Wetzlar hat zur nächsten Verschiebung im Spielplan der Handball-Bundesliga geführt. Das Team ist erst einmal in Quarantäne.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Wetzlarer Team in Quarantäne

Kai Wandschneider
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Die Bundesliga-Handballer der HSG Wetzlar werden sich nach einem Corona-Verdachtsfall vorsorglich isolieren. Das teilte der Verein am Mittwochnachmittag mit. Die Entscheidung, den kompletten Kader unter häusliche Quarantäne zu stellen, sei mit dem Gesundheitsamt des Lahn-Dill-Kreises getroffen worden, hieß es. 

Die Maßnahme gilt solange, bis der Verdachtsfall aufgeklärt ist, wie der Verein mitteilte. Wer betroffen ist, wurde nicht bekannt. Das für Donnerstag (19 Uhr) angesetzte Liga-Spiel bei der HSG Nordhorn-Lingen wurde verlegt. Einen Nachholtermin gibt es noch nicht.

Liga hält an Plan fest

Die Liga will zudem trotz bereits zahlreicher Spielabsagen die Saison mit 38 Spieltagen zu Ende bringen. In einer Videokonferenz am Mittwoch stimmten die Chefs der 20 Bundesligisten mit großer Mehrheit dafür, die Spielzeit bis zum letzten Spieltag am 27. Juni möglichst mit Hin- und Rückspiel für jeden Club abzuschließen.

"Ich denke, das gibt eine Menge Sicherheit für Partner, Sponsoren und für unsere Fans, dass man weiß, dass die HBL und wir Bundesligisten bis zum Ende durchspielen wollen", sagte Geschäftsführer Dierk Schmäschke von der SG Flensburg-Handewitt. Abhängig vom weiteren Verlauf der Corona-Pandemie könnte es jedoch zu Anpassungen des Spielsystems kommen.

Quotientenregelung als Lösung?

Ziel dürfte es nun sein, so weit zu spielen wie möglich, um die Abschlusstabelle notfalls mithilfe der sogenannten Quotientenregelung zu bestimmen. Dabei würden wie schon in der vergangenen Saison bei jedem Team die Pluspunkte durch die absolvierten Spiele geteilt und anschließend mit 100 multipliziert.