Die HSG Wetzlar will gegen den VfL Gummersbach endlich wieder einen Heimsieg einfahren.

Nur vier Teams der Handball-Bundesliga spielen länger ununterbrochen im deutschen Handball-Oberhaus als die HSG Wetzlar. Eines davon ist der Tabellensechzehnte VfL Gummersbach, der am Donnerstagabend zu einem echten Traditionsduell in Wetzlar antritt. Trotz des drittletzten Tabellenplatzes der Gäste warnt Wetzlars Coach Kai Wandschneider vor dem VfL: "Sie stellen eine stabilere Abwehr und versuchen immer übers Tempo zu kommen. Darauf müssen wir eingestellt sein."

Um nach zuletzt zwei Heimpleiten in Folge wieder vor heimischem Publikum siegreich zu sein, weiß Wandschneider ganz genau, wo der Hebel anzusetzen ist: "Unser Abschluss muss konsequenter sein. Wir haben zuletzt zu viele freie Bälle liegen gelassen. Das kannst du Dir in der Bundesliga nicht erlauben, wenn du erfolgreich sein willst. Wir spielen viele Angriffe auf den Punkt und kommen so in sehr gute Wurfsituationen, dann müssen wir uns dafür auch belohnen".

Das sei man nicht nur sich selbst, sondern auch den Anhängern schuldig: "Nach den knappen Heimniederlagen gegen Erlangen und Lemgo müssen wir dieses Spiel unbedingt für uns und unsere Fans gewinnen!" Anwurf der Partie, die von den Schiedsrichtern Lars Geipel und Marcus Helbig geleitet wird, ist um 19.00 Uhr