Großer Jubel bei der HSG Wetzlar: Die Mittelhessen haben in einem spannenden Spiel ein Unentschieden gegen Meister Flensburg geholt. In der letzten Minute überschlugen sich die Ereignisse.

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zum Video Die Schlussphase von Wetzlar gegen Flensburg

Die Spieler der HSG jubeln nach dem Abpfiff.
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Die HSG Wetzlar hat im Heimspiel in der Handball-Bundesliga gegen die SG Flensburg-Handewitt am Dienstagabend ein 27:27 (14:11)-Unentschieden erreicht. Auch neun torlose Wetzlarer Minuten in der zweiten Halbzeit reichten für den Deutschen Meister nicht zum Sieg.

Die Mittelhessen waren von Beginn an im Spiel und führten gegen den Deutschen Meister, der in der vergangenen Saison nur zwei von 34 Spielen verloren hatte, mit 5:2. Vor allem Torhüter Till Klimpke sowie starken Angriffsaktionen war es zu verdanken, dass es auch mit einem Drei-Tore-Vorsprung (14:11) in die Halbzeit ging.

Spannende Schlussphase

Auch der Start in die zweite halbe Stunde war aus mittelhessischer Sicht vielversprechend, aber eine neunminütige Torlos-Serie der Wetzlarer brachte die Gäste mit 20:19 in Führung. Gut zehn Minuten vor Schluss schien der Meister sich doch durchzusetzen.

Aber die HSG gab nicht auf und kam zwei Minuten vor Schluss noch mal auf 25:25 zurück. Ein Siebenmeter und ein Gegenstoß brachten Flensburg vermeintlich auf die Siegerstraße. Doch die Mittelhessen gaben sich nicht auf und kamen durch zwei Siebenmeter-Tore von Maximilian Holst noch zum umjubelten Ausgleich.

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HSG Wetzlar - SG Flensburg-Handewitt 27:27 (14:11)

Tore Wetzlar: Björnsen (5), Holst (5/2), Cavor (4), Forsell Schefvert (4), Rubin (3), Feld (3), Kneer (2), Ferraz (1)

Tore Flensburg:
Sogard Johannessen (5), Röd (4), Gottfridsson (4), Hald Jensen (3), Jeppsson (3), Jondal (3), Wanne (2/2), Golla (2), Svan (1)

Zuschauer: 3.904

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