Die HSG Wetzlar erspielte sich in Balingen eine gute Ausgangsposition - und ging dann doch als Verlierer vom Platz. Danach gab es sogar Lob für den Gegner.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found HSG verliert in Balingen

Kristian Björnsen im Einsatz für die HSG Wetzlar
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Auswärtsniederlage für die HSG Wetzlar in der Handball-Bundesliga: Das Team verlor am Mittwochabend in Balingen-Weilstetten mit 28:30 (17:16).

Enttäuschung vor und nach der Halbzeit

Der Auftakt ins Spiel war extrem torreich: Nach nicht mal sieben Minuten stand es 6:5 für die Gastgeber. Im Anschluss wurde es etwas ruhiger und auch die Torhüter konnten sich auszeichnen. Bitter für Wetzlar: Nach einem Drei-Tore-Vorsprung nur eine Minute vor der Halbzeitpause ließen die Mittelhessen noch zwei Treffer zu und gingen nur mit 17:16 in die Kabine.

Nach Wiederanpfiff setzte sich das nahtlos fort: Balingen, das noch mitten im Abstiegskampf steckt, konnte schnell auf 19:17 davonziehen. Mitte der zweiten Halbzeit hatten die aufopferungsvoll kämpfenden Hausherren den Vorsprung auf vier Tore hochgeschraubt. Vor 250 Zuschauenden (und ebenso vielen Klatschpappen) erholte sich die HSG davon nicht mehr und verlor verdient.

"Balingen wollte das Spiel mehr gewinnen"

"Ich glaube Balingen wollte das Spiel mehr gewinnen, das ist schade", sagte Lenny Rubin im Anschluss bei Sky und verwies auf die lange Saison und die vielen Verletzten im HSG-Kader. "Viele Spieler sind jetzt auch echt müde."

Die HSG Wetzlar liegt im gesicherten Mittelfeld der Handball-Bundesliga. Am Samstag um 20.30 Uhr geht es für das Team von Kai Wandschneider mit dem Heimspiel gegen Leipzig weiter.

Weitere Informationen

Balingen-Weilstetten - HSG Wetzlar 30:28 (16:17)

Tore Balingen-Weilstetten: Lipovina 7, Nothdurft 6, Saueressig 4, Zintel 3, Heinzelmann 2, Schoch 2, Strosack 2, Beciri 1, Grétarsson 1/1, Thomann 1/1, Zobel 1
Tore HSG Wetzlar: Rubin 7, Björnsen 5, Lindskog 5, Fredriksen 4, Holst 3, Weissgerber 2, Gempp 1, Henningsson 1
Zuschauende: 250

Ende der weiteren Informationen

Sendung: hr1, 16.06.21, 21 Uhr