Wetzlars Keeper Ivanisevic

Punkteteilung vor Weihnachten: Die HSG Wetzlar hat am Dienstagabend gegen Magdeburg Remis gespielt. Dabei zeigten die Mittelhessen erst Kampfgeist und dann Nerven.

Was für ein packendes Spiel kurz vor den Feiertagen: Die HSG Wetzlar und der SC Magdeburg haben sich am Dienstagabend einen echten Krimi geliefert. Am Ende hieß es Punkteteilung, 24:24.

In der von den Abwehrreihen und mehreren fragwürdigen Pfiffen der Unparteiischen bestimmten Partie gerieten die Mittelhessen früh in Rückstand. Doch die HSG bewies Moral und holte einen 5:12-Rückstand bis Mitte der zweiten Hälfte auf.

Zeitspiel statt Siegtreffer

Danach hatten beide Teams die Chance auf den Sieg, Wetzlar dürfte vor allem die letzte Spielminute ärgern. Denn da zeigten die Mittelhessen Nerven. Statt in Überzahl einen guten Wurf herauszuspielen, kassierte die HSG einen Zeitspiel-Pfiff und musste selbst noch kurz zittern.

Am Ende reichten es zu einem Punkt, den die HSG vor allem Keeper Tibor Ivanisevic und den beiden Werfern Maximilian Holst (acht Tore) und Anton Lindskog (sieben) zu verdanken hatte. Trainer Kai Wandschneider war zufrieden: "Wir haben am Anfang emotionslos gespielt und keine Tiefe im Angriff gehabt. Aber es ist großartig, dass wir danach wieder auferstanden sind. Für unsere Verhältnisse ist ein Punkt gegen Magdeburg richtig geil."

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SG Wetzlar - SC Magdeburg 24:24 (10:12)

Tore HSG Wetzlar: Holst 8/5, Lindskog 7, Cavor 4, Rubin 4, Björnsen 1
SC Magdeburg: Magnusson 6/1, Hornke 4/4, Mertens 4, O´Sullivan 3, Pettersson 3, Musa 2, Bezjak 1, Preuss 1

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