Trainer Kai Wandschneider konnte sich über einen Erfolg seiner Mannschaft freuen.
HSG-Trainer Kai Wandschneider Bild © Imago

Die kleine Siegesserie von Wetzlars Handballern ist gerissen. Die Mittelhessen verloren am Mittwochabend gegen die Füchse Berlin. Eine Schwächephase rund 20 Minuten vor dem Ende leitete die Niederlage ein.

Aus dem erhofften Erfolgserlebnis gegen die Füchse aus der Bundeshauptstadt wurde nichts: Die HSG Wetzlar musste sich am Mittwochabend in eigener Halle den Berlinern mit 24:29 und damit nach zwei Siegen hintereinander erstmals wieder geschlagen geben.

Dabei war das Team von Trainer Kai Wandschneider gut in die Partie gekommen, führte anfangs mit 2:1. In der Folge konnten die Gäste immer wieder vorlegen, aber Wetzlar blieb dran. Zur Pause lagen die Grün-Weißen nur 12:14 hinten. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Berliner Johan Koch nach einem überharten Einsteigen gegen Olle Forsell Schefvert bereits die Rote Karte (25.) gesehen.

Nach 18:17-Führung Sieg verspielt

Im zweiten Durchgang wendeten die Mittelhessen das Blatt zum 18:17 - um danach deutlich in Rückstand zu geraten. Berlin zog auf 25:20 davon und ließ dann bis zum Schluss nichts mehr anbrennen. Maximilian Holst (7) war auf Seiten der Hausherren bester Torschütze.

Sendung: hr-iNFO, 08.11.2018, 22 Uhr