Maximilian Holst am Ball für die HSG Wetzlar

Nach acht Jahren in Wetzlar ist Schluss. HSG-Urgestein Maximilian Holst beendet im Sommer seine aktive Profi-Karriere. Aller Voraussicht nach zumindest. Der Handball-Bundesligist hat schon einen Nachfolger für den Linksaußen gefunden.

Nach acht Spielzeiten ist für Maximilian Holst Schluss bei der HSG Wetzlar. Der Linksaußen, der bislang 820 Tore für die Mittelhessen erzielte, beendet im Sommer seine aktive Profi-Karriere, wird den Grün-Weißen aber noch als "Standby-Spieler" zur Verfügung stehen. "Max hat sich über viele Jahre für die HSG Wetzlar verdient gemacht", lobte HSG-Geschäftsführer Björn Seipp. "Wir sind froh, dass wir bei Bedarf weiterhin auf seine Routine zählen können."

Die vorrangige Aufgabe des 32-Jährigen soll es allerdings sein, als Mentor für seine Nachfolger zu agieren. Das Linksaußen-Duo besteht künftig aus dem 24 Jahre alten Schweden Emil Mellegard und dem Talent Lukas Becher. Der 22-Jährige kommt von Zweitligist TuSEM Essen nach Mittelhessen, wo er einen Zweijahresvertrag unterschrieben hat.

Sieben Zugänge, sieben Abgänge

"Er bringt einiges an Talent mit und wir sind überzeugt davon, dass Lukas' Entwicklung noch nicht zu Ende ist und er bei uns die nächsten Schritte machen wird“, sagte Trainer Ben Matschke. Becher erzielte in 27 Spielen für Essen diese Saison 71 Tore, gilt als diszipliniert und ist in der Abwehr variabel einsetzbar. "Die HSG ist ein professionell geführter Club mit einem familiären Umfeld und somit der perfekte Verein für junge Spieler wie mich", so der Neuzugang, der beim Bergischen HC ausgebildet wurde.

Mit der Verpflichtung von Becher hat die HSG Wetzlar ihre Kaderplanung für die kommende Saison frühzeitig abgeschlossen. Der Essener ist der siebte Spieler, der sich den Grün-Weißen im Sommer anschließen wird. Ebenso viele Spieler werden die Mittelhessen verlassen.

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