Olle Forsell-Schefvert (Wetzlar) im Zweikampf mit Jerome Mueller (Ludwigshafen)

Der befürchtete Kater ist ausgeblieben: Die Handballer der HSG Wetzlar haben nach der Sensation gegen Kiel auch die vermeintliche Pflichtaufgabe Ludwigshafen gelöst. Die Gäste hatten zuvor ebenfalls für eine handfeste Überraschung gesorgt.

Die HSG Wetzlar kommt rund ums Weihnachtsfest gar nicht aus dem Feiern heraus. Vier Tage nach dem sensationellen 27:20-Erfolg gegen den damaligen Tabellenführer und ehemaligen Serienmeister Kiel haben die Mittelhessen den nächsten Erfolg in der Handball-Bundesliga eingefahren: Gegen den Vorletzten TSG Ludwigshafen gewann Wetzlar am Donnerstag mit 26:23 (13:12).

Auffälligster Spieler vor 4.421 Zuschauern in der Wetzlarer Rittal-Arena war Maximilian Holst: Der Linksaußen steuerte zehn Treffer zum Erfolg der HSG bei. Die Eulen konnten das Niveau der Hessen nur zwischenzeitlich mitgehen. Vor wenigen Tagen hatte Ludwigshafen ebenfalls für eine Sensation gesorgt, als die TSG den amtierenden Meister Flensburg mit 25:23 schlug.

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HSG Wetzlar - Die Eulen Ludwigshafen 26:23 (13:12)

Tore für Wetzlar: Holst 10/10, Björnsen 4, Mirkulovski 3, Cavor 2, Forsell-Schefvert 2, Kristjansson 2, Ivanisevic 1, Lindskog 1, Rubin 1

Tore für Ludwigshafen: Durak 4, Jer. Müller 4, Stüber 4, Dietrich 3, Neuhaus 3/1, Scholz 2, Walullin 2, Remmlinger 1

Zuschauer: 4.421

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