Die Handballer der HSG Wetzlar bereiten sich auf die neue Bundesliga-Saison vor. Trotz sportlich überraschend guten Jahren geht der Blick auch diesmal nach unten – zumindest vorerst.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found So läuft die Vorbereitung der HSG Wetzlar

HSG-Trainer Kai Wandschneider hält eine Ansprache ans Team.
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Die HSG Wetzlar stellt sich auch für die kommende Saison in der Handball-Bundesliga auf einen Kampf um den Klassenerhalt ein. "Wir sind etatmäßig im unteren Drittel der Tabelle", sagte Trainer Kai Wandschneider am hr-Mikro.

"Aber im Schnitt haben wir in den vergangenen sieben Jahren einen überragenden neunten Tabellenplatz erreicht. Und die Platzierung unter den Top Ten in der letzten Saison – Wahnsinn." An diese Leistungen wollen die Grün-Weißen am liebsten nahtlos anknüpfen.

Neuzugang Feld will vom Coach profitieren

Die großen Pluspunkte der HSG: der Teamgeist, die oftmals gute Stimmung in der heimischen Arena und die Möglichkeit für junge Spieler, sich unter Trainer Wandschneider weiterentwickeln zu können. Genau das ist auch das Ziel von Neuzugang und Rückraumspieler Alexander Feld.

"Kai steht dafür, deutsche Spieler im jungen und mittleren Alter zu etablieren", sagte der 26-Jährige, der von den Eulen Ludwigshafen nach Wetzlar gewechselt und zuvor monatelang wegen eines Achillessehnenrisses ausgefallen war. "Von seiner Erfahrung möchte ich jetzt profitieren." Geht es nach Feld, müssen die Mittelhessen in puncto Saisonziel nicht ganz so tief stapeln.

Das ruhige Fahrwasser im Blick

"Wenn man an das anknüpft, was hier letzte Saison gelungen ist, dann wäre ein einstelliger Tabellenplatz gut", sagte er. "In erster Linie wollen wir so schnell wie möglich Punkte gegen den Abstieg sammeln, um dann in ruhiges Fahrwasser zu gelangen.