Aufatmen bei der HSG Wetzlar: Der Corona-Verdachtsfall beim Handball-Bundesligisten hat sich nicht bestätigt. Das Gesundheitsamt hat die häusliche Isolation für die Mannschaft aufgehoben.

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Björn Seipp, Geschäftsführer der HSG Wetzlar, mit Maske in einer leeren Handballhalle.
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Die Bundesliga-Handballer der HSG Wetzlar können die häusliche Isolation nach zwei Tagen schon wieder beenden. Der am Mittwoch gemeldete Corona-Verdachtsfall hat sich nicht bestätigt. Das Gesundheitsamt des Land-Dill-Kreises hat am Freitag Entwarnung gegeben, teilten die Mittelhessen mit. Der Trainingsbetrieb kann wieder aufgenommen werden.

"Wir sind natürlich sehr erleichtert, dass keine Covid-19-Erkrankung vorliegt und somit auch keine Quarantäne notwendig ist", sagte HSG-Geschäftsführer Björn Seipp. Die vergangenen beiden Tage seien doch von Ungewissheit bestimmt gewesen. "Deshalb war es auch richtig, unser Spiel am Donnerstagabend bei der HSG Nordhorn-Lingen zur Sicherheit abzusagen."

Nächstes Spiel erst am Donnerstag

Immer wieder mussten in der laufenden Saison Spiele verlegt werden. Die Liga will die Spielzeit mit 38 Spieltagen dennoch zu Ende bringen. In einer Videokonferenz am Mittwoch stimmten die Chefs der 20 Bundesligisten mit großer Mehrheit dafür, die Spielzeit bis zum letzten Spieltag am 27. Juni möglichst mit Hin- und Rückspiel für jeden Club abzuschließen.

Die Partie der HSG Wetzlar gegen Nordhorn-Lingen ist noch nicht neu terminiert. Das nächste planmäßige Spiel findet kommenden Donnerstag statt. Dann haben die Mittelhessen den TSV Hannover-Burgdorf zu Gast.