Was für ein Triumph: Mit dem höchsten Sieg ihrer über 20-jährigen Bundesliga-Geschichte hat sich die HSG Wetzlar an die Spitzengruppe der Tabelle herangekämpft. Dabei sah es zu Beginn gegen die Eulen aus Ludwigshafen gar nicht so gut aus.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Holst: "Höchster Sieg meiner Karriere"

Jubel bei der HSG Wetzlar
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Mit 29:11 (13:6) deklassierte die HSG Wetzlar am Donnerstagabend in eigener Halle ihren Gegner aus Ludwigshafen und pirschte sich im Klassement der Handball-Bundesliga in die Europapokal-Regionen vor. Für die Mittelhessen war es zugleich der deutlichste Erfolg ihrer seit 1998 währenden Erstliga-Historie.

13 Tore in Folge

Dabei hatte es nach fünf Minuten vor leeren Rängen in der Rittal-Arena zunächst beileibe nicht nach einem klaren Erfolg der Hausherren ausgesehen. 0:3 lag das Team von Trainer Kai Wandschneider zurück und drohte gegen den klaren Außenseiter sogar zu stolpern. Doch dann drehten die Wetzlarer auf: Beim Stand von 5:4 übernahmen sie erstmals die Führung und bauten diese bis zur Pause auf 13:6 aus.

Nach dem Seitenwechsel war dann fast jeder Wurf ein Treffer – während auf der Gegenseite rein gar nichts gelingen wollte. Mit 13 Toren in Folge zog die HSG von 16:10 (39.) auf 29:10 (59.) davon. Das letzte Tor der einseitigen Partie war dann aber wieder den Eulen vorbehalten. Maximilian Holst (7 Tore), Anton Lindskog und Stefan Cavor (je 5) waren die besten HSG-Werfer.

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HSG Wetzlar - Eulen Ludwigshafen 29:11 (13:6)

Tore für Wetzlar: Holst (7/5), Lindskog (5), Cavor (5), Weissgerber (2/1), Mellegard (2), Rubin (2), Forsell (2), Mirkulovski (1), Henningsson (1), Srsen (1), Björnsen (1)

Tore für Ludwigshafen: Klimek (3), Mappes (2), Valiullin (2), Remmlinger (2), Klein (1)

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