Kai Wandschneider
HSG-Coach Kai Wandschneider Bild © Imago

Gut gespielt, aber deutlich verloren: Die Handballer der HSG Wetzlar haben eine Überraschung bei den Rhein-Neckar Löwen verpasst. Erst in den letzten zehn Minuten gerieten die Grün-Weißen auf die Verliererstraße.

Beim Wiedersehen mit ihrem früheren Teamkollegen Jannik Kohlbacher musste sich die HSG Wetzlar am Donnerstagabend mit 21:31 geschlagen geben. Während die Rhein-Neckar Löwen mit dem Heimsieg in Mannheim ihre Ambitionen auf die Teilnahme an der Champions League unterstrichen, stecken die Mittelhessen weiter in der unteren Tabellenhälfte der Bundesliga fest. Bester Wetzlarer Torschütze war Olle Forsell-Schefvert (6).

Das Team von Trainer Kai Wandschneider verkaufte sich trotz der deutlichen Niederlage teuer. Lange Zeit konnten die ersatzgeschwächten Mittelhessen mit dem haushohen Favoriten mithalten. Zur Pause lag der Außenseiter nur 13:15 hinten. Auch nach der Pause hielt die HSG Wetzlar dagegen und bis zum 19:22 das Geschehen offen. In den zehn Minuten machten die Löwen aber ernst und gestalteten die Partie noch deutlich.

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Rhein-Neckar Löwen - HSG Wetzlar 31:21 (15:13)

Tore Rhein-Neckar Löwen:
Schmid 11, Sigurdsson 6/1, Larsen 4, Petersson 4, Lipovina 3, Kohlbacher 1, Radivojevic 1, Taleski 1

HSG Wetzlar: Forsel Schefvert 5, Lindskog 5, Cavor 3, Holst 2/2, Mirkulovski 2, Björnsen 1, Kneer 1, Torbrügge 1, Weissgerber 1

Schiedsrichter: Mirko Krag (Frankfurt/M.)/Marcus Hurst (Oberursel)
Zuschauer: 7.083

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