Trainer Kai Wandschneider konnte sich über einen Erfolg seiner Mannschaft freuen.
HSG-Trainer Kai Wandschneider Bild © Imago

Was für ein Pech! Die Handballer der HSG Wetzlar waren drauf und dran, Bundesliga-Primus Flensburg den ersten Punktverlust zuzufügen. Ein Siebenmeter kurz vor Schluss rettete den amtierenden Meister.

Der Spitzenreiter wankte, fiel aber nicht: Nur mit viel Glück hat die SG Flensburg-Handewitt die HSG Wetzlar in eigener Halle mit 30:29 (16:16) bezwingen können. Im Duell mit dem krassen Außenseiter aus Mittelhessen entschied ein Siebenmeter die Partie: Hampus Wanne erzielte für Flensburg 46 Sekunden vor der Schlusssirene den Siegtreffer von der Siebenmeterlinie.

Während die Hausherren den 15. Sieg im 15. Ligaspiel bejubelten, konnten sich die Wetzlarer nicht für eine klasse Leistung belohnen. Obwohl Trainer Kai Wandschneider nur auf einen dezimierten Kader zurückgreifen konnte, boten die Gäste dem haushohen Favoriten über 60 Minuten Paroli. Am Ende fehlte den tapfer kämpfenden HSG schlichtweg das Glück, um einen verdienten Punkt aus dem hohen Norden zu entführen.

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SG Flensburg-Handewitt - HSG Wetzlar 30:29 (16:16)

Tore Flensburg: Lauge (7), Glandorf (6), Wanne (4/3), Röd (3), Gottfridsson (3), Jondal (2/2), Jeppsson (2), Hald Jensen (2), Golla (1)

Tore Wetzlar: Cavor (7), Holst (5/3), Björnsen (3), Forsell Schefvert (3), Lindskog (3), Schreiber (2), Waldgenbach (2), Lux (2), Torbrügge (1), Frend Öfors (1)

Zuschauer: 5.917

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Sendung: hr-iNFO, 2.12.2018, 19 Uhr