Tobias Reichmann will mit seinen MT-Kollegen auf europäischer Ebene jubeln.

Und los geht's: Die MT Melsungen muss sich auf europäischem Parkett beweisen. Im EHF-Cup treffen die Nordhessen auf den polnischen Vertreter KPR Gwardia Opole.

Nur drei Tage nach dem Coup in der Handball-Bundesliga gegen die Rhein-Necker Löwen startet die MT Melsungen in den EHF-Cup. Erster Gegner in der Gruppenphase ist am Sonntag (15 Uhr) KPR Gwardia Opole. Die Polen sind in ihrer Liga Tabellensechster und stellen die jüngste Mannschaft des Wettbewerbs.

Grimm steckt sich hohe Ziele

Rechtsaußen Tobias Reichmann kennt den Gegner noch aus seiner Zeit bei Vive Kielce und erinnert sich vor allem an den Torhüter: "Mit Adam Malcher hat Gwardia einen Klassemann zwischen den Pfosten. Mit seinen 34 Jahren bringt der Nationaltorhüter viel Erfahrung mit. Er bewegt sich kontrolliert, hat aber ein ausgezeichnetes Stellungsspiel. Da müssen wir beim Wurf schon konzentriert sein."

Coach Heiko Grimm steckt sich dennoch hohe Ziele mit seiner Mannschaft und forderte: "Im DHB-Pokal sind wir bereits im Final Four vertreten. Das gleiche wollen wir auch im EHF Cup erreichen."

Fällt "Polen-Kenner" Reichmann aus?

Er hofft, mit Ausnahme des noch rekonvaleszenten Felix Danner, den kompletten Kader aufbieten zu können. Der Kreisläufer und Defensivspezialist fehlte auch schon beim Spiel gegen die Rhein-Neckar Löwen. Reichmann hatte dort nur einen 20-Minuten-Auftritt. Dem Rechtaußen machen Knieprobleme zu schaffen. So steht ausgerechnet hinter dem Einsatz des einzigen “Polen-Kenners” im MT-Team ein Fragezeichen.