Domagoj Pavlovic von der MT Melsungen im Spiel in Mannheim

Im Spiel bei den Rhein-Neckar Löwen verzweifelt die MT Melsungen am gegnerischen Torhüter und an sich selbst. Trainer Gudmundsson macht das richtig wütend.

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Silvio Heinevetter
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Die MT Melsungen hat ihr Auswärtsspiel in der Handball-Bundesliga am Sonntagnachmittag verloren: Bei den Rhein-Neckar Löwen kassierten die Nordhessen ein 22:31 (10:15).

In der ersten Halbzeit hatte die MT große Probleme, vor allem mit dem überragenden Löwen-Torhüter David Späth. Selbst der Fünf-Tore-Rückstand zur Pause war noch eher schmeichelhaft.

Gudmundsson wütet in Auszeit

Der Start in die zweite Halbzeit misslang dann völlig: Die Löwen erhöhten schon in den ersten Minuten auf 19:10. "Was soll diese Scheiße?", fragte der wütende MT-Trainer Gudmundur Gudmundsson seine Mannschaft in einer Auszeit nach rund 40 Spielminuten.

Doch auch im Anschluss hatte die MT keine Chance mehr, das Spiel noch zu drehen. Am Ende stand aus Sicht der Gastgeber ein 31:22, zu dem allein Uwe Gensheimer zehn Tore beigesteuert hatte.

Am Donnerstag gegen Hannover-Burgdorf

Durch die Niederlage rückt auch eine mögliche Europapokal-Qualifikation für die MT Melsungen in weite Ferne. "Wenn man ganz realistisch ist, dann war es das. Das heute war nochmal eine Chance, die haben wir mehr als vergeigt", sagte Kai Häfner nach der Partie. Am kommenden Donnerstag um 19 Uhr muss das Team im nächsten Bundesliga-Spiel gegen Hannover-Burgdorf ran.

Weitere Informationen

Rhein-Neckar Löwen - MT Melsungen 31:22 (15:10)

Tore Rhein-Neckar Löwen: Gensheimer 10/3, Schmid 7, Lagergren 4, Kohlbacher 3, Nilsson 2, Ahouansou 1, Gislason 1, Kirkelökke 1, Lagarde 1, Patrail 1
Tore MT Melsungen: Häfner 5, Kastening 5, Kunkel 3, Pavlovic 3, Reichmann 3, Kühn 2, Lemke 1

Zuschauer: 250

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