Julius Kühn MT

Die MT Melsungen hat im Hessenderby die Muskeln spielen lassen und die HSG Wetzlar deutlich geschlagen. Bereits zur Pause hatte die MT für klare Verhältnisse gesorgt.

Audiobeitrag

Audio

Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Melsungens Timo Kastening: "Trotzdem scheiße!"

Timo Kastening am Ball
Ende des Audiobeitrags

Das 31. Handball-Hessenderby zwischen der HSG Wetzlar und der MT Melsungen fand diesmal unter vertauschten Vorzeichen statt. Die hoch gehandelte MT dümpelte vor der Partie nur im Tabellenmittelfeld herum, die vor der Saison schwächer eingeschätzte HSG Wetzlar rangierte nach einem echten Raketen-Start auf Rang drei.

Externer Inhalt

Externen Inhalt von YouTube (Video) anzeigen?

An dieser Stelle befindet sich ein von unserer Redaktion empfohlener Inhalt von YouTube (Video). Beim Laden des Inhalts werden Daten an den Anbieter und ggf. weitere Dritte übertragen. Nähere Informationen erhalten Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.

Ende des externen Inhalts

Mit einem Sieg am Sonntag hätte das Team von Trainer Kai Wandschneider sogar auf den ersten Tabellenplatz springen können. Allein, es kam ganz anders. Denn in der Partie dauerte es nicht lange, bis die Nordhessen aus Melsungen ihrer eigentlichen Favoritenrolle schnell wieder gerecht wurden.

Heinevetter überragt

Angeführt von den treffsicheren Timo Kastening (7 Tore), Julius Kühn (6 Tore) und Kai Häfner (6 Tore) und mit einem herausragenden Silvio Heinevetter im Tor, zog die MT nach einigen Minuten des Abtastens uneinholbar davon. Bereits zur Pause führten die Melsunger mit 16:7.

Auch nach der Pause dominierte das Team von Trainer Gudmundur Gudmundsson das Spiel weiter, Wetzlar konnte nicht mehr entscheidend verkürzen und blieb letztlich über die gesamte Spielzeit chancenlos. Und so endete ein denkwürdiges Hessenderby, das wegen der gestiegenen Infektionszahlen vor leeren Rängen stattfinden musste, mit einem auch in dieser Höhe verdienten 33:25-Sieg der MT Melsungen.

So richtig wollte aber auch bei den Bartenwetzern keine überschwingliche Freude aufkommen. "Ja, trotzdem scheiße", sagte Timo Kastening nach der Partie. "Es macht keinen Spaß. Die Zuschauer sind eigentlich der Grund, warum wir in solchen Arenen spielen dürfen. Wetzlar ist eine meiner Lieblingshallen in der Bundesliga, weil sie so super schön ist." Trotzdem, betonte er, "freuen wir uns über die zwei Punkte".