MT-Kreisläufer Marino Maric
Mit einem Verband um seinen Arm verlässt MT-Kreisläufer Marino Maric das Feld. Bild © Imago

Die Handballer der MT Melsungen bleiben vom Verletzungspech verfolgt. Bei der Niederlage am Donnerstagabend in Stuttgart erwischte es Kreisläufer Marino Maric, am Freitag kam die niederschmetternde Diagnose.

Für die MT Melsungen kommt es derzeit knüppeldick: Binnen 48 Stunden haben die Bartenwetzer den nächsten verletzungsbedingten Ausfall zu beklagen. Bei der 26:30-Auswärtsniederlage gegen den TVB Stuttgart in der Bundesliga schied Kreisläufer Marino Maric Mitte der ersten Halbzeit aus. Die Diagnose nach einer MRT-Untersuchung am Freitag: Bizepssehnenabriss im Wurfarm.

Damit fällt der kroatische Nationalspieler mindestens drei Monate aus. "Das ist jetzt eine sehr extreme Situation. Durch die erneuten Ausfälle müssen wir intensiv daran arbeiten, uns kurzfristig Unterstützung von extern zu holen. Wir suchen gerade mit Hochdruck", sagte Melsungens Geschäftsführer Axel Geerken.

Lange Verletztenliste

Erst am vergangenen Dienstag hatte sich Rückraumspieler Domagoj Pavlovic im Pokalspiel beim THW Kiel einen Außenknöchelbruch und einen Syndesmosebandriss zugezogen. Zudem fehlen seit geraumer Zeit die verletzten Julius Kühn, Timm Schneider und Michael Müller.

Vor gut 2.000 Zuschauern in Stuttgart erwischten die trotz der vielen Ausfälle gebeutelten Melsunger einen guten Start. Nach anfänglicher Führung geriet die Mannschaft von Trainer Heiko Grimm in Rückstand, den sie aber trotz der Verletzung von Maric bis zur Pause (12:14) in Grenzen halten konnte. Nach dem Wechsel blieb die MT dran und hielt das Geschehen bis zum 24:26 offen, ehe Stuttgart in den letzten fünf Minuten entscheidend davonzog.

Weitere Informationen

TVB Stuttgart - MT Melsungen 30:26 (14:12)

Tore Stuttgart: Schmidt (8), Weiss (6), Schimmelbauer (4), Schagen (4), Schweikardt (3), von Deschwanden (3), Baumgarten (2)

Tore Melsungen: Lemke (7), Birkefeldt (6), Mikkelsen (5), Allendorf (5), Danner (2), Reichmann (1)

Zuschauer: 2.041

Ende der weiteren Informationen

Sendung: hr-iNFO, 29.11.2018, 22 Uhr