Melsungens Finn Lemke
Finn Lemke und die MT Melsungen wollen auch am Sonntag jubeln. Bild © Imago Images

Die MT Melsungen trifft im Schlussspurt der Handball-Bundesliga vor heimischer Kulisse auf die Rhein-Neckar Löwen. Geschäftsführer Axel Geerken sieht die Partie gegen den Tabellendritten zwar als "Bonus-Spiel" - will den Favoriten aber dennoch ärgern.

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zum Livestream Sonntag, 12.30 Uhr - MT Melsungen vs. Rhein-Neckar Löwen

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Noch ist Axel Geerken nicht ganz zufrieden. Klar, die Saison läuft gut. Platz fünf ist auch ein gutes Zwischenziel. "Toll", das gibt der Geschäftsführer der MT Melsungen im hr-heimspiel! zu, wird die Saison in der Handball-Bundesliga aber erst , "wenn wir das bis zum Ende durchhalten würden und dann Platz fünf erreichen". Genau dort befinden sich die Nordhessen aktuell. Der nächste Schritt, um dieses Ziel zu erreichen: ein Heimsieg am Sonntag (12.30 Uhr, live im hr-fernsehen) gegen die Rhein-Neckar Löwen.

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MT MELSUNGEN LIVE IM HR-FERNSEHEN

Das Spiel der MT Melsungen gegen die Rhein-Neckar Löwen sehen Sie am Sonntag ab 12.30 Uhr live im hr-fernsehen sowie im Stream auf hessenschau.de

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Kein leichtes Unterfangen. Das ist auch Geerken bewusst: "Wir haben so gut wie keinen Druck und sehen das im Kampf um Platz fünf eigentlich als Bonus-Spiel an." Ein wenig Understatement schadet nie. Denn so ganz ohne Hoffnung gehen die Nordhessen freilich nicht in das Bundesliga-Spitzenspiel. "Wir würden die Rhein-Neckar-Löwen sehr gerne ärgern und nach Möglichkeit das Spiel gewinnen", so Geerken. Frei nach dem Motto: wenig erwarten, viel erreichen.

Geerken: "Der Weg scheint sie zu überzeugen"

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Das mit dem Understatement in Richtung Ligaspitze ist dann spätestens in der neuen Saison endgültig Geschichte. Ab dann bläst die MT zum Angriff auf das Bundesliga-Establishment. "Unser Ziel, was wir uns vorgenommen haben, ist erst einmal, uns in den Top fünf zu etablieren", erläutert Geerken. Mit an Bord ist aber der neuen Saison dann auch Kai Häfner. Neben Finn Lemke, Tobias Reichmann und Julius Kühn bereits der vierte Nationalspieler bei den Hessen. Und ein Jahr darauf stößt zudem Silvio Heinevetter dazu.

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Wie kommt es, dass es so viele deutsche Aushängeschilder nach Nordhessen zieht? "Ich glaube einfach, dass wir einen klaren Plan haben und die Spieler davon überzeugen können. Wenn so etwas passiert wie mit den Verpflichtungen von Tobias Reichmann, Finn Lemke und Julius Kühn vor zwei Jahren, dann sorgt das natürlich für Aufsehen. Die Spieler unterhalten sich natürlich auch. Der Weg scheint sie zu überzeugen", berichtet Geerken.

Häfner und Heinevetter sind noch Zukunftsmusik, Lemke, Reichmann und Kühn wollen aber schon jetzt den ganz Großen ein Bein stellen. Das sollen beim "Bonus-Spiel" am Sonntag auch die Rhein-Neckar Löwen erfahren.