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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found MT Melsungen feuert Trainer Grimm

Melsungens Trainer Heiko Grimm

Die MT Melsungen hat Trainer Heiko Grimm freigestellt - zwei Spiele vor dem Ende des eigentlichen Ultimatums. Grund seien "unerklärliche Ausreißer nach unten". Wer sein Nachfolger wird, ist noch unklar.

Eigentlich galt das Ultimatum für drei Spiele, doch nun hat die MT Melsungen bereits jetzt die Reißleine gezogen: Der nordhessische Handball-Bundesligist hat Trainer Heiko Grimm freigestellt. Das gab der Verein am Dienstag bekannt.

Vor dem Spiel bei den Eulen Ludwigshafen, bei dem für die favorisierten Melsunger nur ein Remis heraussprang, hatte die Vereinsführung ihrem Trainer und der Mannschaft ein Drei-Spiele-Ultimatum gestellt. "Das vierte sieglose Pflichtspiel in Folge hat die ursprünglich noch bis zum kommenden Wochenende ausbedungene Entscheidungsphase vorzeitig beendet", heißt es in der Mitteilung der MT.

"Immer wieder unerklärliche Ausreißer"

"Wir haben bislang in dieser Saison kein konstantes Leistungsniveau erreicht, mussten nach Hochphasen immer wieder unerklärliche Ausreißer nach unten beklagen", so Vorstand Axel Geerken. "Die derzeitige Zwischenbilanz in der Liga passt einfach nicht zum Potenzial, das diese Mannschaft aufgrund ihrer Besetzung hat."

Daher nun auch die vorzeitige Trennung. "Nach dem Spiel in Ludwigshafen, in dem zugegebenermaßen wichtige Spieler fehlten und einige angeschlagen waren, haben Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen, diese Karenzzeit nicht auszuschöpfen, sondern an dieser Stelle Heiko Grimm von seinem Traineramt freizustellen", so Geerken weiter.

Nachfolger noch unklar

Wer Nachfolger des entlassenen Coaches wird, ist noch unklar. Das Training leiten bis auf Weiteres Grimms bisheriger Assistent Arjan Haenen und gegebenenfalls ein erfahrener MT-Spieler, wie der Verein erklärte. Grimm war seit April 2018 Trainer der Nordhessen.

Sendung: hr-iNFO, 25.02.2020, 12.20 Uhr