Roman Sidorowicz wird den Ball gegen drei Gästespieler noch rechtzeitig los.

Ohne drei EM-Fahrer hat die MT Melsungen den Auftakt in die Gruppenphase des EHF-Pokals bestritten. Gegen Gwardia Opole aus Polen reichte es dennoch zu einem Sieg, der nur kurzzeitig ins Wackeln geriet.

Handball-Bundesligist MT Melsungen ist mit einem Sieg in die Gruppenphase des EHF-Pokals gestartet. Die Nordhessen setzten sich am Sonntag in Kassel gegen Gwardia Opole aus Polen mit 26:21 (12:10) durch. Bester Werfer beim Sieger war Dimitri Ignatow mit sechs Toren. Stefan Salger und Lasse Mikkelsen trafen jeweils fünfmal. Weitere Gruppengegner des Bundesliga-Siebten sind Bjerringbro-Silkeborg aus Dänemark und Benfica Lissabon.

MT-Trainer Heiko Grimm schonte in der Partie das deutsche EM-Trio Julius Kühn, Kai Häfner und Tobias Reichmann. Dennoch zog Melsungen in der ersten Halbzeit auf sechs Tore davon (11:5/25.). Einige Unkonzentriertheiten ließen Opole wieder ins Spiel und Mitte der zweiten Halbzeit sogar zum Ausgleich kommen (17:17/47.). In der Schlussphase zog der Favorit noch einmal an und kam zum letztlich ungefährdeten Erfolg.