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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Melsungen droht Aus in EHF-Pokal

Finn Lemke und Marino Maric diskutieren

Das Spiel gewonnen, aber die Qualifikation für die nächste Runde im europäischen Wettbewerb höchstwahrscheinlich vermasselt: Der Einstand von Neu-Trainer Gudmundur Gudmundsson ist bei Handball-Bundesligist MT Melsungen nur bedingt gelungen.

Die Handballer der MT Melsungen haben Neu-Trainer Gudmundur Gudmundsson einen siegreichen Einstand beschert, können das Viertelfinale im EHF-Pokal aber nicht mehr aus eigener Kraft erreichen. Die Nordhessen gewannen am Samstagabend das Gruppenspiel gegen den dänischen Vertreter Bjerringbro-Silkeborg mit 35:33 (18:14), sind nach dem 31:35 im Hinspiel wegen des knapp verlorenen Direktvergleiches nun aber auf Schützenhilfe angewiesen. Beide Teams liegen in der Gruppe A mit 4:4 Punkten gleichauf hinter dem souveränen Spitzenreiter Benfica Lissabon (8:0).

Nach einer überzeugenden ersten Halbzeit erlebten die Hausherren, die in Kreisläufer Marino Maric (9 Tore) und Rückraum-Ass Julius Kühn (8) ihre besten Werfer hatten, in der zweiten Hälfte ein Wellenbad der Gefühle. Sechs Minuten nach der Pause war der Vier-Tore-Vorsprung beim 20:20 verspielt. Die MT straffte sich zwar wieder und zog beim 28:23 (45.) erstmals sogar auf fünf Treffer davon. Doch mit einem 3:0-Lauf kämpften sich die Dänen umgehend wieder heran und haben nun im Kampf um den zweiten Gruppenplatz alle Trümpfe in der Hand.