Die Revanche ist geglückt: Nach der Niederlage in der Liga hat es die MT Melsungen im DHB-Pokal besser gemacht und ist gegen die Füchse Berlin ins Final-Four-Turnier des DHB-Pokal eingezogen.

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Melsungen besiegt die Füchse

Julius Kühn MT Melsungen
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Die MT Melsungen hat zum vierten Mal in der Vereinsgeschichte das Final-Four-Turnier im DHB-Pokal erreicht. Die Nordhessen setzten sich am Dienstag in einem dramatischen Viertelfinale gegen die Füchse Berlin mit 33:30 (14:16) durch und greifen Anfang April in Hamburg nach dem ersten Pokal-Triumph. 1996, 2013 und 2014 war die MT jeweils leer ausgegangen.

Nur fünf Tage nach der klaren Bundesliga-Niederlage in Berlin befand sich das Team von Trainer Heiko Grimm von Beginn an in der Verfolgerrolle, ließ die Gäste aber nicht davon ziehen. Eine Viertelstunde vor Schluss brachte Nationalspieler Tobias Reichmann die Hausherren beim 23:22 erstmals in Führung, die bis zum Schluss verteidigt wurde. Beste Werfer bei Melsungen waren Julius Kühn mit neun Toren und Lasse Mikkelsen (7). Für die Berliner traf Hans Lindberg zwölf Mal.

Entsprechend zufrieden gab sich MT-Trainer Grimm nach der Partie: "Wir sind glücklich über unseren Einzug ins Final Four. In der ersten Viertelstunde hatten wir Probleme mit der Berliner 6:0-Deckung, aber das kann vorkommen. Die haben wir dann behoben und im Anschluss und in der zweiten Halbzeit wesentlich besser verteidigt. Ich bin stolz auf meine Mannschaft, das war eine herausragende Teamleistung. Man hat gemerkt, dass die Mannschaft das Spiel unbedingt gewinnen und nach Hamburg kommen wollte."