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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Timo Kastening: Erst putzen, dann Handball

Timo Kastening MT Melsungen

Man könnte von einer klassischen Übersprungshandlung sprechen. Immer wenn eine Partie ansteht, greift Melsungens Nationalspieler Timo Kastening zum Putz-Eimer. Ein Erfolgsrezept.

Handball-Nationalspieler Timo Kastening hat ein ungewöhnliches Ritual vor Heimspielen seiner MT Melsungen. "Wenn wir erst abends spielen, dann ist bei mir immer Putztag", sagte der Rechtsaußen dem Magazin "Bock auf Handball". "Putzen macht mir Spaß". Einsatzgebiet ist dann vor allem seine 70 Quadratmeter Wohnung im ersten Stock eines Mehrparteien-Hauses in Kassel.

Er habe sogar schon bei seinen Melsunger Teamkollegen Silvio Heinevetter und Julius Kühn angefragt, "was ich tun muss, um deren Putzfrau zu werden. Ich glaube, darin bin ich gar nicht so schlecht." Auch am Herd stellt sich der Single nach eigener Aussage mittlerweile ganz gut an.

Aktuell zu viel Zeit zum Putzen

"Ich möchte noch nicht behaupten, ein Freigeist zu sein. Ich bin aber dabei, Kochen zu lernen", verriet Kastening. Der 25-Jährige, der im Sommer aus Hannover nach Melsungen kam, war bei der EM im vergangenen Januar mit starken Leistungen zum Shootingstar im DHB-Team avanciert und später zu Deutschlands "Handballer des Jahres" gekürt worden.

Zuletzt befand sich Kastening mit dem kompletten MT-Team wegen eines positiven Corona-Falls bei seinem Vereins- und Nationalmannschaftskollegen Finn Lemke in häuslicher Quarantäne. Viel Zeit zum Putzen also, auch wenn die Spiele danach derzeit ausfallen.