MT-Torhüter Nebojsa Simic überragte gegen Flensburg.

Der Punktgewinn der MT Melsungen gegen die SG Flensburg-Handewitt war vor allem dem Torhüter zu verdanken. Nebojsa Simic hat seine herausragende Verfassung erneut unter Beweis gestellt.

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MT jubelt gegen Flensburg über Last-Minute-Remis

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Die Fans der MT Melsungen wussten, bei wem sie sich in einem hochintensiven, aber teilweise arg hektischem Spiel gegen die SG Flensburg-Handewitt zu bedanken hatten. "Simo! Simo! Simo", hallte es bereits kurz nach Wiederanpfiff lautstark von den Rängen.

Simic überragt bei MT-Remis erneut

Torhüter Nebojsa Simic hatte sich - wie so oft in den vergangenen Wochen - in einen Rausch gespielt. Die Gäste verzweifelten regelmäßig am Schlussmann, der beim Endstand von 25:25 insgesamt starke 15 Paraden auf seinem persönlichen Konto verbucht hatte.

Mit seiner Emotionalität riss Simic das gesamte Team mit, er feierte seine etlichen Glanzparaden lautstark und mit geballter Faust. Obwohl die Siegesserie (fünf Siege in Folge) gegen Flensburg endete, war die Freude nach dem eigenen Last-Minute-Treffer groß.

MT kann sich in engem Duell behaupten

"Nein", sagte Simic auf die Nachfrage, ob er angesichts des Remis enttäuscht sei. Der Montenegriner analysierte so treffend, wie er zuvor gehalten hatte: "Das ganze Spiel war zu eng. Manchmal haben wir mit zwei Toren geführt, manchmal lagen wir mit zwei hinten."

Statt sich zu grämen, hob Simic die Moral des Teams hervor: "In den letzten paar Minuten hatten wir nicht mehr so viel Energie und ich habe gedacht, dass wir nicht mehr zurückkommen, aber wir haben es geschafft."

Mit 15 Punkten auf Rang sieben

Sein Fazit: "Am Ende haben es Kleinigkeiten entschieden und ich bin zufrieden mit dem Punkt.“ Dieser Zähler beschert der MT mit 15 Punkten Rang sieben. Die Spitzengruppe der Handball-Bundesliga liegt im Blickfeld der Nordhessen - auch dank des herausragend agierenden Nebojsa Simic.

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