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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Handball-Bundesliga startet in der ersten Oktoberwoche

Ein Handball liegt auf dem Hallenboden

Die Handball-Bundesliga wird ihre neue Saison im Herbst des Jahres starten. Das klassische Modell soll dabei beibehalten werden, dennoch wartet eine komplexe Spielzeit auf die Teams.

Die Handball-Bundesliga startet in der ersten Oktoberwoche in ihre Saison 2020/21. Das gab das HBL-Präsidium am Mittwoch bekannt. Die Entscheidung wurde in Abstimmung mit den Klubs der ersten und zweiten Liga, also auch der MT Melsungen, der HSG Wetzlar und des TV Hüttenberg, getroffen.

Da es wegen des vorzeitigen Saisonabbruchs im April keine Absteiger, sondern nur Aufsteiger gibt, wird die neue Spielzeit mit 20 statt wie bisher mit 18 Klubs durchgezogen. Daraus ergeben sich 38 anstatt der üblichen 34 Spieltage. Die Saison soll am 30. Juni 2021 enden.

"Komplexe Saison" wartet

"Nach reiflicher Abwägung haben wir uns entschieden, am klassischen Saisonmodell festzuhalten", sagte HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann: "Alle anderen Varianten wären nicht ausreichend praktikabel, wirtschaftlich und fair." Eine sehr "komplexe Saison" werde allen "aufgrund der hohen Termindichte viel Flexibilität und Solidarität abverlangen. Ich bin überzeugt, dass alle Beteiligten dies verinnerlicht haben."

HBL-Präsident Uwe Schwenker versicherte, dass "wir weiterhin alles in unserer Macht stehende unternehmen, um passende Rahmenbedingungen für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs mit Zuschauern zu ermöglichen. Das bleibt unser Ziel." Diesen Wunsch hatte auch schon HSG-Geschäftsführer Björn Seipp im Gespräch mit dem hr-sport betont.

Wie fragil die Lage immer noch sei, "zeigen die Ereignisse im Kreis Gütersloh. Umso wichtiger ist es, dass wir die Hygiene beachten, Abstand halten und einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Ich halte auch die Corona-Warn-App der Bundesregierung für sehr wertvoll."

Sendung: hr-iNFO, 24.06.2020, 12.00 Uhr