Wernig Hüttenberg
Daniel Wernig erzielte neun Treffer. Bild © Imago

Für die Handballer der TV Hüttenberg wird der Kampf um den Klassenerhalt in der Bundesliga zur Herkulesaufgabe. Nach der erwarteten Schlappe gegen Magdeburg ist der TVH jetzt Schlusslicht.

Zwei Runden vor Saisonende geht das Bangen der Hüttenberger Fans weiter: Das Kurtagic-Team verlor am Donnerstagabend gegen den SC Magdeburg erwartungsgemäß mit 31:37 und rutschte durch die Niederlage auf den letzten Platz. Denn das bisherige Schlusslicht Lübbecke gewann das Kellerduell in Gummersbach mit 22:21 und zog im Klassement am bezwungenen Altmeister sowie am punktgleichen Duo Ludwighafen (27:31 gegen Melsungen) und Hüttenberg vorbei.

In der Gießener Sporthalle Ost konnte der TVH nur in der Anfangsphase mit dem Tabellenvierten mithalten. Bis zum 5:6 durften die Hüttenberger Fans auf eine faustdicke Überraschung ihrer Mannschaft hoffen. Aber nach gut zehn Minuten übernahm der SCM das Kommando und setzte sich immer mehr ab. So lagen die Gastgeber zur Pause bereits mit 11:19 hinten.

Schadenbegrenzung in der zweiten Hälfte

In Hälfte zwei ging es für die Mittelhessen nur noch um Schadensbegrenzung. Die Gäste indes taten nicht mehr als nötig, um Kräfte zu sparen für das anstehende Final Four im EHF-Cup in heimischer Halle. So konnten die vorbildlich kämpfenden Hüttenberger eine befürchtete Klatsche am Ende noch verhindern. Bester TVH-Schütze war Daniel Wernig mit neun Treffern.

Weitere Informationen

TV Hüttenberg - SC Magdeburg 31:37 (11:19)

Tore Hüttenberg: Wernig 9/2, Rompf 6, Fernandes 5, Johannsson 4, Sklenak 3, Lambrecht 2, Hahn 1, Mappes 1

Tore Magdeburg: Damgaard 8, O'Sullivan 8/3, Zelenovic 7, Pettersson 5/1, Bezjak 3/2, Chaprowski 2, Kluge 2, Musa 2

Zuschauer: 1.712

Ende der weiteren Informationen

Sendung: hr-iNFO,Nachrichten, 17.05.2018, 22 Uhr