Nach der jüngsten Prügelattacke gegen einen Amateur-Schiedsrichter hat Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) für eine konsequente Ahndung von Gewalttaten im Sport geworben.

"Wir müssen daraus Konsequenzen ziehen und jedem deutlich machen, dass Gewalt im Sport nichts zu suchen hat. Deshalb plädiere ich dafür, dass Gewalttätern künftig eine sehr harte Strafe auch für den organisierten Fußball droht", sagte Beuth am Freitag nach der 43. Sportministerkonferenz in Bremerhaven.

Sein Vorschlag: Täter sollten künftig selbst in die Rolle des Schiedsrichters schlüpfen und müssten die Gewaltpräventionsmaßnahmen der Verbände besuchen. "Andernfalls sollte jedem Gewalttäter deutlich gemacht werden, dass im organisierten Sport kein Platz mehr für ihn ist", sagte Beuth.