Sujetbild: Ein leeres Schwimmbad

Der Landessportbund Hessen hat die Beschlüsse des Bund-Länder-Treffens gelobt, die die Wiederaufnahme des Vereinssports ermöglichen. Präsident Rolf Müller sieht für Schwimmbäder und Jugendliche aber weiteren Handlungsbedarf.

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Der Landessportbund (LSB) Hessen hat die ersten Schritte zur Öffnung des vereinsbasierten Sports in der Corona-Krise als positives Zeichen begrüßt. "Wir haben uns intensiv für ein Stufenmodell zur Wiederaufnahme des Vereinssports eingesetzt und freuen uns, dass der nun von der Bund-Länder-Runde vorgelegte Plan sich daran orientiert", sagte Präsident Rolf Müller am Freitag.

Kinder und Jugendliche im Blick

Besonders wichtig sei es, dass Kinder sich künftig wieder in Gruppen bewegen können. "Die langfristigen Folgen ihrer in den letzten Monaten erzwungenen Bewegungslosigkeit wiegen schwer", betonte Müller.

Der 73-Jährige sieht jedoch mit Blick auf weitere Lockerungen im Rahmen des Stufenmodells noch Klärungs- und Weiterentwicklungsbedarf. So gelte es, sich auch mit der Aufhebung des Betriebsverbots der Schwimmbäder und den Jugendlichen ab 15 Jahren intensiv zu beschäftigen. In beiden Fällen plädierte Müller ebenfalls für Lockerungen.

Sport in kleinen Gruppen wieder möglich

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Länderchefs hatten am Mittwochabend nach zähem Ringen verschiedene Schritte der Öffnung auch für den Sport beschlossen. Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) stellt die Ergebnisse am Donnerstag vor. Abhängig von regionalen Inzidenzwerten können die Bundesländer demnach ab dem kommenden Montag als erste Maßnahme kontaktfreien Sport unter freiem Himmel in kleinen Gruppen mit maximal zehn Personen vorsehen.