Der Landessportbund Hessen steht dem E-Sport weiter kritisch gegenüber, solange gewaltverherrlichende Computerspiele unter diesem Begriff subsumiert sind.

"Das hat mit den Wertvorstellungen des Sports nicht nur nichts zu tun, sondern gefährdet auch sportprägende Werte wie Toleranz, Fairplay, Ablehnung  von Gewalt und Diskriminierung", sagte Präsident Rolf Müller auf der Jenaer Sportmanagement-Tagung am Freitag. Sport-Spiele hält Müller hingegen für durchaus geeignet, den Brückenschlag zum organisierten Sport zu bilden. Die Zukunft gehöre aber weiterhin dem differenzierten Sportangebot der Vereine.