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Sebastian Vettel: eine außerordentliche Karriere

Sebastian Vettel nimmt Abschied von der Formel 1. Das Rennen am Sonntag in Abu Dhabi wird das letzte für den Heppenheimer sein. Die Frage zu einem möglichen Comeback lässt er offen.

Am Sonntag fährt Sebastian Vettel sein 299. Rennen in der Formel 1 und es wird gleichzeitig auch sein letztes sein. Mit dem Großen Preis von Abu Dhabi (14 Uhr) beendet der Heppenheimer seine Karriere in der Königsklasse des Motorsports. Seine Gefühlslage daher vor Rennstart: "Okay, aber anders als sonst."

Vom Testfahrer bei BMW zum Weltmeister bei Red Bull

Im Jahr 2007, damals als Testfahrer bei BMW, begann seine Karriere in der Formel 1. Rückblickend sei der Motorsport ein unverzichtbarer Teil seines Lebens gewesen, sagte der jetzige Aston-Martin-Pilot am Donnerstag. Deshalb werde es sicher schwer werden, "das alles nicht zu vermissen."

Ganz besonders wird Vettel wohl das Jahr 2010 in Erinnerung bleiben. In seiner zweiten Saison bei Red Bull sicherte er sich seinen ersten Weltmeistertitel. Es folgten drei weitere und der große Respekt von vielen anderen Athleten.

Hamilton stellt Frage nach möglichem Comeback

In der Medienrunde vor dem Rennen in Abu Dhabi war neben Vettel auch sein Mercedes-Konkurrent Lewis Hamilton dabei. Er nutze die Gelegenheit und fragte: "Du kommst doch sicher zurück, oder?" Doch Vettel wollte darauf nicht eingehen und ließ die Frage unbeantwortet.

Was der 35-Jährige am meisten an der Formel 1 vermissen werde, konnte der Hesse jedoch leicht beantworten: "Diesen Adrenalin-Kick im Auto! Es ist schwer, das irgendwo anders zu finden."

Nach Karriereende will sich Vettel um seine Familie kümmern

Nach 15 Jahren in der höchsten Motorsportklasse und vier Weltmeistertiteln will Vettel sein Leben anders gestalten. Konkret habe er für sein neues Leben zwar noch nichts geplant, es gebe aber etliche Ideen: "Ich sehe es als Challenge, als Möglichkeit, viel Neues über mich herauszufinden."

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Vettel kündigt Doku über sein Leben an | hessenschau Sport vom 29.09.2022

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Gleichzeitig freut er sich auch darüber, mehr Zeit mit seiner Familie zu verbringen "und auch von ihnen zu lernen" – abseits der Formel 1.