Frankfurts Andreas Betza wird von der Schwäbisch-Hall-Defense gestoppt.
Andreas Betza und Co. wurden im German Bowl von Schwäbisch Hall gestoppt. Bild © Imago

Nix war‘s mit dem ersten Titel der Vereinsgeschichte. Die Footballer der Frankfurt Universe haben das Meisterschaftsfinale gegen die Schwäbisch Hall Unicorns am Samstag verloren. Ob in der Mainmetropole auch in der nächsten Saison Football gespielt wird, steht in den Sternen.

Frankfurt Universe hat das Finale um die Meisterschaft in der German Football League (GFL) am Samstag verloren. Vor 15.213 Zuschauern im Berliner Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark unterlagen die Hessen den Schwäbisch Hall Unicorns 19:21. Es war die dritte Niederlage im dritten Aufeinandertreffen mit den Schwaben in dieser Saison.    

Die "Men in Purple" kamen eigentlich gut in die Partie und gingen schon im ersten Viertel 13:0 in Führung. Mit zunehmender Spieldauer zeigte sich aber die Klasse der Einhörner, die das Spiel drehten. Frankfurt machte sich durch individuelle Fehler und unzählige Strafen das Leben selbst schwer. Eine letzte Chance, das Spiel Sekunden vor Schluss zu gewinnen, vergab der junge Kicker Marius Duis, der ein Field Goal neben die Stangen setzte.

Lizenzentzug droht

Wie es nun weitergeht mit dem Football in Frankfurt, ist ungewiss. In diesem Frühjahr wurde ein Insolvenzverfahren gegen den Verein eröffnet, dessen Schulden sich auf rund 1,5 Millionen Euro belaufen. Die German Football League (GFL) zog den Frankfurtern Punkte ab, im schlimmsten Fall droht für die kommende Saison der Lizenzentzug. Zudem hat Hauptsponsor Samsung seinen Vertrag zum Jahresende gekündigt.

Sendung: hr3, 13.10.2018, 21.30 Uhr