Kim Kalicki

Die Olympischen Winterspiele in Peking könnten am Wochenende mit einer weiteren hessischen Medaille zu Ende gehen. Bob-Pilotin Kim Kalicki aus Wiesbaden steht sogar bei einer Mitfavoritin aus den USA auf dem Zettel.

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Kim Kalicki, schafft Ihr es aufs Olympia-Treppchen?

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Die deutschen Bob-Pilotinnen haben vor dem Start des olympischen Zweier-Rennens zu großen Teilen auf das Abschlusstraining verzichtet. Am Donnerstag absolvierte einzig Vizeweltmeisterin Kim Kalicki aus Wiesbaden den vorletzten Trainingsdurchgang und fuhr dabei die Bestzeit.

Olympiasiegerin Mariama Jamanka (Oberhof) und die WM-Dritte Laura Nolte (Winterberg) ließen ihre Schlitten während der beiden abschließenden Läufe im Container. "Ich bin hier im Training deutlich besser klargekommen als im Monobob. Aber mal abwarten, das Training ist immer die eine Sache. Das hat man im Mono ja schon gesehen", sagte Nolte, die am Mittwoch in zwei Läufen jeweils die Bestzeit aufgestellt hatte. Bei der Mono-Premiere war die 23-Jährige als Vierte leer ausgegangen.

Kalicki: Vier Mal sauber fahren, dann ist alles drin

Auch Jamanka sprach nach der Enttäuschung im Einzelschlitten (Rang 13) von einem "ganz guten" Training. Kalicki, die keinen der zwei deutschen Startplätze im Monobob erhalten hatte, freute sich, nach zweiwöchiger Pause endlich wieder auf das Eis zurückgekehrt zu sein. Die 24-Jährige schielt ab dem ersten Lauf am Freitag (13 Uhr MEZ) auf das Podest.

"Wenn ich vier Mal sauber runterfahre, ist alles drin, eine Medaille wäre schön", sagte Kalicki. Die mitfavorisierte US-Amerikanerin Elana Meyers Taylor rechnet nach der deutschen Nullnummer im Mono derweil mit einer Trotzreaktion. Die Deutschen "werden sich mit aller Macht wehren", sagte die Fahnenträgerin der USA: "Wir müssen uns darauf vorbereiten, sie haben den Zweier im Weltcup dominiert, wir haben also viel Arbeit vor uns."

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