Die Türen zu den Sportplätzen bleiben geschlossen.

Bund und Länder haben sich auf neue Corona-Regeln im Sport geeinigt - mit Nachteilen für Ungeimpfte. Der Zugang wird auch in Hessen ab einem Schwellenwert auf Geimpfte und Genesene beschränkt.

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hessenschau vom 18.11.2021
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Volker Bouffier (CDU) hat am Donnerstagabend über die Ergebnisse der Beratungen von Bund und Ländern zum weiteren Vorgehen bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie informiert. Sie sehen eine bundesweite 2G-Regelung (geimpft oder genesen) bei Sportveranstaltungen bei einer Hospitalisierungsrate von 3 vor. Die Regelungen sollen von kommender Woche an greifen, am Freitag tagt dazu noch das hessische Corona-Kabinett.

Für den Sportbereich gelten demnach sowohl für Veranstaltungen als auch für den Trainings- und Spielbetrieb im Breitensport neue und gleiche Regelungen. Im Detail beschloss die Runde in Berlin, dass die Zugangsbeschränkungen im Sport an die Hospitalisierungsrate - also die Anzahl der Einlieferungen von Covid-19-Patienten in Krankenhäuser pro 100.000 Einwohner - gekoppelt wird.

Hospitalisierungsinzidenz aktuell bei 4,8

Ab einer Hospitalisierungsinzidenz von 6 gilt dann auch in Hessen 2G+, ab diesem Zeitpunkt ist zusätzlich ein aktueller negativer Corona-Test nötig. Ein Antigen-Schnelltest reicht dann jedoch aus. Ab einem Wert von 9 können die Bundesländer schärfere Maßnahmen verhängen. In Hessen lag die Hospitalisierungsinzidenz am Donnerstag bei 4,8.

Diese Zugangsregeln sollen jedoch nur für volljährige Erwachsene gelten. Aufgrund der eingeschränkten Impfmöglichkeit bei Kindern und Jugendlichen sind diese von den Maßnahmen ebenso ausgenommen wie Personen, die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können.

Kein flächendeckender Sport-Lockdown

Ausgeschlossen wird allerdings ein flächendeckender Sport-Lockdown. "Eine Ausübung des Sports darf nicht untersagt werden", heißt es im neuen Gesetz. Lokal kann es jedoch zu Schließungen aufgrund akuter Fälle kommen.

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