Johanna Larsson vom TC Bad Vilbel.
Johanna Larsson feierte mit dem TC Bad Vilbel die Meisterschaft. Bild © picture-alliance/dpa

Geschafft! Der TC Bad Vilbel hat sich als Aufsteiger die Meisterschaft in der Damentennis-Bundesliga gesichert. Nach einer makellosen Saison drohte das Team aus der Wetterau am Ende aber noch alles zu verspielen.

Die märchenhafte Entwicklung des TC Bad Vilbel ist auf ihrem Höhepunkt angekommen. Innerhalb von acht Jahren kämpfte sich das Damentennis-Team von der Bezirksoberliga bis in die Bundesliga vor und sicherte sich dort nun am Sonntag erstmals den Meistertitel – als Aufsteiger.

Konkurrenz leistet Schützenhilfe

Doch ehe die Mannschaft von Trainer Marcello Craca jubeln durfte, musste sie gehörig zittern. Nach zuvor sechs Siegen aus sechs Spielen lief am abschließenden Doppel-Spieltag nicht mehr viel zusammen. Ersatzgeschwächt vergab der TC zunächst am Freitag auf heimischer Anlage beim 4:5 gegen Blau-Weiß Aachen den ersten Titel-Matchball.

Und auch am Sonntag setzte es gegen das Team von Dresden-Blasewitz, das unter anderem mit der Darmstädterin Andrea Petkovic angetreten war, die zweite Niederlage hintereinander. 3:6 hieß es am Ende aus Sicht der Bad Vilbeler.

Titel futsch? Denkste! Weil sich die Konkurrenz vom TC Karlsruhe-Rüppur ebenfalls eine Niederlage zum Abschluss leistete und auch der Essener TC Bredeney nicht beide Wochenend-Partien gewinnen konnte, reichte es für den punktgleichen TC Bad Vilbel dank der besseren Matchpunkte zum Titel.