Jan-Lennart Struff und Tim Pütz jubeln mit Deutschlandfahne
Jan-Lennart Struff und Tim Pütz (v.l.) machten den Einzug in die Endrunde perfekt. Bild © picture-alliance/dpa

Die deutschen Tennis-Herren haben die Davis-Cup-Endrunde erreicht. Jan-Lennard Struff und Tim Pütz setzten mit ihrem Doppel-Sieg dem ungleichen Duell mit Ungarn ein frühes Ende.

Die deutschen Tennis-Herren spielen bei der Endrunden-Premiere des reformierten Davis Cups um den Titel. Das Doppel Jan-Lennard Struff und Tim Pütz sicherte am Samstag in Frankfurt mit einem lockeren 6:2, 6:3 gegen Peter Nagy und Gabor Borsos den entscheidenden dritten Punkt. Nach 70 Minuten verwandelte das deutsche Duo seinen fünften Matchball. Insgesamt gewann die DTB-Auswahl das Aufeinandertreffen mit den Ungarn 5:0, da auch die beiden letzten Einzel gewonnen werden konnten.

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Tim Pütz beim Davis Cup in Frankfurt

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Pütz: "Es ist toll, zuhause zu spielen."

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Der deutsche Weltklasse-Spieler Alexander Zverev war am Freitag beim 6:2, 6:2 gegen Nagy, der noch nie zu den besten 400 der Welt gehörte, dominant aufgetreten. Die deutsche Nummer zwei Kohlschreiber hatte sich über drei Sätze zu einem 6:7 (6:8), 7:5, 6:4 gegen den Weltranglisten-371. Zsombor Piros gequält.

Drei Breaks im ersten Satz

Dass die Gastgeber aufgrund von Kohlschreibers schwachem Auftritt beinahe einen peinlichen Rückstand kassiert hätten, spielte am Tag der Entscheidung keine Rolle mehr: Das Team des Deutschen Tennis Bunds ist vom 18. bis 24. November in Madrid bei der neuen Endrunde vertreten.

Ihr erstes gemeinsames Doppel vor heimischem Davis-Cup-Publikum kontrollierten der Sauerländer Struff und der Lokalmatador Pütz in der nicht voll besetzten Arena von Beginn an. Gleich drei Breaks gelang dem Duo im ersten Satz. Probleme hatten die Deutschen im ersten Abschnitt nur bei einem Aufschlagspiel des Lokalmatadors Pütz, das zu null an die Ungarn ging.

Auf Struff und Pütz ist Verlass

Eine begeisternde Davis-Cup-Stimmung kam beim Doppel am Samstag in der Ballsporthalle nicht auf. Nagy ist die Nummer 500 der Doppel-Weltrangliste, Borsos die Nummer 549. Struff und Pütz stehen auf den Positionen 30 und 71 - auch diese Zahlen drücken aus, dass die Gastgeber die Besseren waren. Der Weltranglisten-Dritte Zverev hatte lange in der deutschen Box gefehlt, rechtzeitig zum vorentscheidenden Break seiner Teamkollegen zum 4:3 im zweiten Satz nahm er an der Bande Platz.

Struff und Pütz hatten schon in Australien im vergangenen Jahr und in Portugal 2017 mit wichtigen Siegen zum Erfolg für die DTB-Auswahl beigetragen. Nun blieben sie auch in ihrem vierten gemeinsamen Davis-Cup-Doppel unbesiegt.

Auch die beiden sportlich bedeutungslosen Einzel gewann danach das deutsche Team. Zverev setzte sich mit 6:3, 6:4 gegen Borsos durch, das letzte Einzel des Tages gewann Kohlschreiber gegen David Szintai 6:7 (5:7), 6:3, 10:5.

Endrunde ohne Zverev

Für die Qualifikationsrunde hatte Teamchef Michael Kohlmann auf seine Topbesetzung zurückgreifen können. Bei der Endrunde in Madrid, bei der 18 Mannschaften um den Titel spielen, wird Kohlmann ohne seinen Topspieler auskommen müssen. "Es gibt keinen Menschen auf der Welt, der mich umstimmen wird", sagte der 21-jährige Zverev, der das System und den Termin der Endrunde ablehnt. "Ich bin ein erwachsener Mensch, ich habe meine eigene Meinung, und die wird auch so bleiben."

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Ein Tennisball über dem Netz

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Loca-tag 'teaser_more_audio_sr' not found Das Ende der Legende: Die Davis-Cup-Reform

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