Davis Cup Tim Pütz

Der Traum vom Finale ist für das deutsche Davis-Cup-Team geplatzt. Gegen Russland war die DTB-Auswahl ohne Chance. Auf das Doppel mit dem Frankfurter Tim Pütz kam es nicht mehr an.

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DTB-Team verpasst Finale

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Die deutschen Tennis-Herren sind im Halbfinale des Davis Cups ausgeschieden. Die Niederlage gegen Titelfavorit Russland stand am Samstag in Madrid schon vorzeitig nach den beiden Einzeln fest. Dominik Koepfer war gegen den Weltranglisten-Fünften Andrej Rubljow beim 4:6, 0:6 chancenlos. Jan-Lennard Struff verlor anschließend gegen den Weltranglisten-Zweiten und US-Open-Gewinner Daniil Medwedew 4:6, 4:6.

Nach den zwei Niederlagen in jeweils zwei Sätzen kam es nicht mehr zur erhofften Entscheidung im Doppel mit dem Frankfurter Tim Pütz und Kevin Krawietz. Das eingespielte Duo gewann das abschließende bedeutungslose Doppel mit 4:6, 6:3, 6:4 gegen Aslan Karazew und den Olympia-Finalisten Karen Chatschanow.

Kein vierter Titel

Damit wahrten beide ihre perfekte Bilanz in dem Nationen-Wettbewerb. Krawietz und Pütz konnten mit dem Sieg aber nur noch auf 1:2 verkürzen. Die Russen kämpfen am Sonntag im Endspiel gegen Kroatien um den Davis-Cup-Titel.

Ohne Olympiasieger Alexander Zverev verblüffte das verschworene Team aber schon mit dem Halbfinaleinzug, den die deutschen Herren mit drei Siegen in Innsbruck perfekt gemacht hatten. Mit der Trophäe vor Augen in der Madrid Arena blieb die deutsche Hoffnung auf den vierten Davis-Cup-Titel seit 1988, 1989 und 1993 aber ein Traum.